Bing Webmaster Tools einrichten: Warum sich diese 5 Minuten für dein Marketing lohnen

Bing. Ich weiß, was du jetzt denkst. Nutzt doch keiner. Hab ich auch lange gedacht. Bis Microsoft vor kurzem ein neues Dashboard vorgestellt hat, das mir Daten zeigt, die ich nirgendwo anders bekomme - auch nicht bei Google.

Und zwar kannst du ab sofort in den Bing Webmaster Tools sehen, ob deine Website in KI-generierten Antworten auftaucht? Also wenn jemand Copilot, ChatGPT oder eine andere KI fragt und die eine Antwort zusammenbaut - wirst du da als Quelle zitiert?

Yay, das finde ich ziemlich spannend und weil du das vielleicht ja auch interessant findest, erzähle ich dir hier, wie du alles einrichtest und was das für dein Marketing heißt.

Was hat Bing mit KI zu tun?

Mehr als du denkst. Microsoft Copilot steckt mittlerweile in Office, in Windows, in Edge, in Teams. Das sind Millionen Menschen, die KI-Antworten bekommen, ohne jemals bewusst „Bing" zu benutzen.

Und wenn diese KI eine Antwort gibt, zitiert sie Quellen. Dein Blog kann eine davon sein, deine Angebotsseite, dein FAQ-Bereich. Oder eben: gar nichts von deiner Website.

Genau das zeigt dir das neue AI Performance Dashboard in den Bing Webmaster Tools. Microsoft hat das Anfang 2026 eingeführt und es ist - das hat mich beim Recherchieren echt überrascht - deutlich weiter als alles, was Google in der Search Console anbietet.

Was du in den Bing Webmaster Tools siehst (und warum das spannend ist)

Im Kern beantwortet das Dashboard vier Fragen:

Wie oft wirst du zitiert?

Du siehst, wie häufig deine Inhalte als Quelle in KI-Antworten auftauchen. Das ist so etwas wie die neue „Impressions"-Zahl, nur eben für KI statt für klassische Suchergebnisse.

Welche Seiten werden zitiert?

Du erkennst, welche konkreten URLs die KI als Quelle nutzt. Dein Blogartikel über Preisgestaltung? Dein FAQ? Deine Über-mich-Seite? Wenn du das weißt, weißt du auch, wo es sich lohnt, mehr zu investieren.

Wofür wirst du zitiert?

Die sogenannten „Grounding Queries" zeigen dir, bei welchen Themen die KI deinen Content ranzieht. Das sind quasi Suchbegriffe, nur eben die, die die KI intern benutzt. Gibt dir einen ziemlich guten Einblick, wofür du thematisch als Quelle giltst.

Wie viele deiner Seiten sind überhaupt relevant?

Wenn du 50 Blogartikel hast und davon tauchen regelmäßig 3 in KI-Antworten auf, siehst du das. Und du siehst auch, welche 47 eben nicht auftauchen.

Was es noch nicht gibt: Klickdaten. Du siehst also, dass du zitiert wirst, aber noch nicht, ob daraus Websitebesucher werden. Soll laut Microsoft nachkommen.

Warum Google das (noch) nicht kann

Das finde ich tatsächlich bemerkenswert: Google zeigt dir in der Search Console zwar, ob deine Seite in den AI Overviews aufgetaucht ist. Aber das war's dann auch schon – keine Zitier-Daten, keine Themen-Zuordnung. Alle Links in einer AI Overview bekommen sogar dieselbe Position zugewiesen. Da kannst du im Grunde nichts draus ablesen.

Bing ist da gerade ehrlich gesagt weiter. Und weil die Mechanismen, nach denen verschiedene KI-Systeme ihre Quellen auswählen, sich ziemlich ähneln, lernst du aus den Bing-Daten auch etwas über deine Sichtbarkeit bei ChatGPT oder Google.

Bing Webmaster Tools einrichten - so geht's

Das Ganze dauert tatsächlich nur ein paar Minuten:

Geh auf bing.com/webmasters und melde dich an. Das geht mit einem Microsoft-Konto, Google-Konto oder Facebook-Konto. Wenn du bereits die Google Search Console nutzt, dann verwende am besten die selbe e-Mailadresse, die du dort hast.

Website hinzufügen. Und hier wird es richtig bequem: Wenn du schon eine Google Search Console hast (und die haben die meisten), kannst du deine Website einfach direkt importieren. Ein Klick auf „Importieren", keine extra Verifizierung, Sitemaps werden gleich mit übernommen. Fertig. Falls du keine GSC hast, gibst du rechts deine URL manuell ein und verifizierst über einen kleinen Code-Schnipsel auf deiner Seite.

google search console zu bing webmaster tools importieren

Dashboard checken. Unter dem Menüpunkt „AI Performance" findest du das neue Dashboard. Beim ersten Mal braucht es ein paar Tage, bis Daten angezeigt werden. Danach siehst du, ob und wie oft deine Website in KI-Antworten zitiert wird.

Und das war's. Schon ist alles fertig.

Was du mit den Daten anfangen kannst

Wenn du siehst, dass bestimmte Seiten häufig zitiert werden: Halte sie aktuell. Ergänze sie, wenn es was Neues gibt. KI-Systeme bevorzugen aktuelle Quellen - wenn dein letzter Blogartikel von 2022 ist, zitiert die KI lieber jemanden, der 2026 geschrieben hat.

Wenn kaum etwas von deiner Website zitiert wird: Schau dir an, wie dein Content aufgebaut ist. KI-Systeme mögen klare Strukturen und kurze Absätze mit konkreten Aussagen. FAQ-Bereiche funktionieren besonders gut, weil sie das Frage-Antwort-Format der KI direkt spiegeln.

Und grundsätzlich: Thematische Tiefe hilft. Die KI sucht nach Quellen, die zeigen, dass du dich wirklich auskennst. Ein gründlicher Artikel zu einem Thema bringt mehr als fünf oberflächliche.

Was das mit deiner Marketing-Strategie zu tun hat

Sichtbarkeit im Netz verschiebt sich gerade. Bisher ging es vor allem um Google-Rankings und Klicks. Jetzt kommt eine zweite Ebene dazu: Wirst du als Quelle zitiert, wenn eine KI eine Antwort zusammenbaut?

Zu den bekannten Wegen, über die dein Content sichtbar wird - Suchmaschinen, Social Media, Pinterest, YouTube - kommt jetzt ein weiterer dazu: KI-Antworten. Und die Bing Webmaster Tools sind mit diesem neuen Feature eine Möglichkeit, das kostenlos zu analysieren.

Nutzt du schon die Bing Webmaster Tools?

Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.

🍀 Marlis

Marlis Schorcht sitzt am Tisch und schaut in die Kamera. SIe hält eine Tasse Kaffee in den Händen.

Ich bin Marlis und ich helfe dir dabei, dein Business und dein Marketing zu optimieren, damit du zielgerichtet Umsatz generierst und genug Zeit übrig hast für deine Familie, laaange Spaziergänge und um Gutes zu tun.

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