Kundengewinnung automatisieren: Wie Selbstständige raus aus dem Dauerhustle kommen

Montag: drei Posts vorbereiten. Dienstag: Kommentare beantworten. Mittwoch: Newsletter schreiben. Donnerstag: Netzwerken. Freitag: Erstgespräch, das dann doch nicht zur Buchung führt. Nächste Woche? Alles von vorn.

Das ist der Dauerhustle, aus dem viele Selbstständige rauswollen, wenn sie anfangen, sich mit automatisierter Kundengewinnung zu beschäftigen.

Das Muster sehe ich bei fast allen Selbstständigen, mit denen ich arbeite: wahnsinnig viel tun, ständig aktiv sein, und trotzdem das Gefühl haben, es reicht nicht. Weil halt immer alles an der eigenen Energie hängt. Hörst du auf, kommt nichts nach.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, was "Kundengewinnung automatisieren" eigentlich bedeutet. Und wie du dem Marketing-Hustle endlich entkommen kannst.

Was „Kundengewinnung automatisieren" eigentlich bedeutet

Deine Kundengewinnung zu automatisieren heißt, dass bestimmte Schritte in deinem Marketing auch dann funktionieren, wenn du gerade nicht aktiv bist. Es bedeutet nicht, dass du dich auf eine Couch legst und das Geld reinkommt. Es bedeutet, dass du Abläufe einmal aufbaust, die danach für dich arbeiten - ohne dass du jedes Mal wieder von vorne anfangen musst.

Das ist ein großer Unterschied zu dem, was die meisten machen. Die meisten Selbstständigen betreiben Marketing wie einen Wasserhahn: Aufdrehen, es fließt was. Zudrehen, es kommt nichts mehr. Jede Woche von vorne. Jeder Monat von vorne.

Was "Kundengewinnung automatisieren" definitiv auch nicht bedeutet: Irgendein magisches Tool kaufen, drei Klicks machen und dann automatisch Kund:innen haben. Das wäre schön, ist aber Quatsch.

Und es bedeutet auch nicht „passives Einkommen" in dem Sinne, wie das gerne verkauft wird. Du musst am Anfang tatsächlich richtig was aufbauen.

Aber danach - und das ist der entscheidende Punkt - arbeitet das System weiter, auch wenn du mal eine Woche nicht postest. Oder im Urlaub bist. Oder einfach gerade keine Lust auf Social Media und diesen ganzen Marketingkram hast.

Warum sich Kundengewinnung als Selbstständige wie ein Hamsterrad anfühlt

Jetzt mal ehrlich: Wenn du das hier liest, dann hast du wahrscheinlich schon eine ganze Menge ausprobiert. Du postest, du bist in Gruppen aktiv, du schreibst vielleicht Newsletter, du gehst auf Netzwerk-Events oder bist auf Instagram unterwegs. Und du tust das nicht erst seit gestern.

Das Problem ist nur: All diese Sachen erzeugen Aufmerksamkeit. Und Aufmerksamkeit ist gut. Aber Aufmerksamkeit alleine bringt halt keine Buchungen. Weil zwischen „ich kenn die" und „ich will mit der arbeiten" noch viel passieren muss. Vertrauen aufbauen, verstehen was du machst, kapieren warum das für die eigene Situation relevant ist, und dann auch noch den Mut haben, eine vierstellige Summe zu investieren.

Und diesen ganzen Weg, den gibt es bei den meisten Selbstständigen einfach nicht irgendwie strukturiert als Prozess. Es gibt den ersten Kontakt (jemand sieht deinen Post) und es gibt das Angebot (deine Salespage oder dein Erstgespräch). Aber dazwischen? Dazwischen ist meistens viel Luft (und Hoffnung).

Das ist ein bisschen so, als würdest du jeden Tag Einladungen zu einer Party verteilen, aber wenn die Leute vor der Tür stehen, ist alles dunkel und keiner weiß, wo der Eingang ist. Du investierst deine ganze Energie in die Einladungen, aber nicht in den Weg von der Tür bis zur Tanzfläche.

Und deswegen fühlt sich das wie ein Hamsterrad an. Weil du rennst und rennst, aber es passiert nie genug.

Was automatisierte Kundengewinnung von manuellem Marketing unterscheidet

Manuelles Marketing funktioniert so: Du tust etwas, jemand reagiert (vielleicht), du fasst nach (vielleicht), und am Ende kommt vielleicht eine Buchung raus. Hörst du auf, kommt auch nichts nach.

Automatisierte Kundengewinnung funktioniert anders. Du baust einmal einen Weg, den Menschen gehen können, von „ich hab die gerade entdeckt" bis „ich verstehe, was sie macht und will mehr wissen" bis „das ist genau das, was ich brauche". Und dieser Weg funktioniert dann auch, wenn du gerade nicht daneben stehst.

Konkret kann das so aussehen:

Jemand findet über Google einen deiner Blogartikel. Liest sich fest. Am Ende gibt es einen nächsten Schritt, ein Webinar zum Beispiel, das automatisch läuft. In dem Webinar lernt die Person deine Arbeitsweise kennen, versteht, wie du denkst und was du anbietest. Und am Ende gibt es ein Angebot. Alles ohne, dass du in dem Moment irgendetwas tun musst.

Und das ist keine Theorie. Eine meiner Kundinnen hatte ihren besten Monat des Jahres im August - da wo andere Sommerpause machen, hatte sie mehr Teilnehmerinnen in ihrem Hauptprogramm als in den Monaten davor. Und das nach vier Wochen Sommermodus und zehn Tagen komplett ohne Instagram. Weil SEO, Ads und Funnel einfach zuverlässig weitergearbeitet haben.

tanja teilt erfolge ihres webinar-funnels aus getting results

Das heißt nicht, dass du nie wieder was tun musst. Aber es heißt, dass nicht mehr alles an deiner täglichen Aktivität hängt. Und das ist eigentlich der Punkt, um den es geht: Dass du dir ein System baust, das auch dann läuft, wenn du es nicht ständig am Laufen hältst.

Voraussetzungen für automatisierte Kundengewinnung

Tja, also lass uns starten, oder? Naja...klingt fast zu einfach und tatsächlich braucht es ein paar Voraussetzungen, damit deine Kundengewinnung automatisiert ablaufen kann.

Erstens: Dein Angebot muss klar sein. Klingt banal, ist aber bei vielen tatsächlich der Engpass. Wenn du selbst nicht in zwei Sätzen erklären kannst, was du anbietest, für wen das ist und was es kostet, dann wird kein automatisches System der Welt das für dich lösen. Automatisierung macht gutes Marketing schneller – aber sie macht schlechtes Marketing nicht besser.

Zweitens: Du brauchst einen Weg, auf dem Fremde zu Interessierten werden. Irgendwas, das zwischen „ich hab von dir gehört" und „ich will dein Angebot" liegt. Das kann ein Webinar sein. Das kann eine E-Mail-Serie sein. Das kann ein Freebie sein. Das kann ein richtig guter Blogartikel sein, der zur richtigen Zeit die richtigen Fragen beantwortet. Irgendwas muss als Türöffner für dein Marketing da sein.

Drittens: Du brauchst eine Quelle, die Menschen zu diesem Weg hinführt. Das kann organisch sein – also über SEO, Social Media, Kooperationen. Oder über Anzeigen. Oder über beides. Aber ohne Traffic funktioniert auch das beste System nicht.

Was den Zeitrahmen angeht: Die meisten meiner Kundinnen brauchen so 4-6 Wochen, bis das Grundgerüst steht und anfängt zu arbeiten. Das ist ehrlich gesagt schneller, als die meisten denken. Aber es ist halt auch kein Wochenendprojekt.

Eine Kundin schreibt, dass sie ihren ersten Funnel fertiggestellt hat und dass es leichter war, als gedacht.

Typische Fehler beim Automatisieren

Der häufigste Fehler, den ich sehe: Leute wollen automatisieren, bevor sie überhaupt wissen, was funktioniert. Du kannst keinen Funnel bauen, wenn dein Angebot noch nicht getestet ist. Du kannst keine E-Mail-Sequenz schreiben, wenn du nicht weißt, welche Fragen deine Zielgruppe wirklich hat. Automatisierung ist der zweite Schritt, nicht der erste.

Der zweite Fehler: Alles auf einmal wollen. Webinar-Funnel, E-Mail-Automation, Content-System, Ads – und das am besten gleichzeitig. Das überfordert. Und dann passiert meistens gar nichts, weil du dich verzettelst und am Ende alles halb fertig rumliegt.

Und dann gibt es noch den Fehler, den ich ehrlich gesagt am schmerzhaftesten finde: Tools kaufen statt System denken. Da wird dann ein ActiveCampaign-Account eingerichtet und ein Webinar-Tool gekauft und ein Landing-Page-Builder. Und dann sitzt du vor fünf leeren Tools und weißt nicht, was du da eigentlich reinpacken sollst. Weil du ein System brauchst, nicht Software. Die Software kommt danach.

Automatisierte Kundengewinnung: Dein nächster Schritt

Wenn du dich in dem ganzen Hamsterrad-Ding wiedererkannt hast und vielleicht auch in dem Wunsch, dass es irgendwie anders gehen muss, dann bist du tatsächlich schon an einem guten Punkt.

Weil Automatisierung nicht bedeutet, dass du alles anders machen musst. Es bedeutet, dass du das, was du schon tust, in eine Reihenfolge bringst. Dass du aufhörst, einzelne Aktionen zu machen und anfängst, im System zu denken und einen Weg zu bauen.

Und wenn du mal durchrechnen willst, wie viele Menschen du eigentlich brauchst, damit dein System funktioniert – das sind meistens deutlich weniger als du denkst:

Rechne selbst: Wie viele Menschen brauchst du für deinen Wunschumsatz?

Zwei Zahlen reichen – der Rest ist Mathematik.

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Was passiert, wenn du deinen Funnel optimierst?

Mit optimiertem Webinar und besserer Salespage steigt die Conversion von 2 % auf 3,5 %:

Standard (2 %)
Optimiert (3,5 %)

Die Zahlen zeigen: Du brauchst keine riesige Reichweite.
Du brauchst einen Funnel, bei dem alle Bausteine aufeinander abgestimmt sind – Webinar, Salespage, E-Mails, Technik.

Durchschnittswerte basieren auf Branchen-Benchmarks für Evergreen-Webinar-Funnels. Deine Ergebnisse können abweichen.

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🍀 Marlis

Marlis Schorcht sitzt am Tisch und schaut in die Kamera. SIe hält eine Tasse Kaffee in den Händen.

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