Schnell Leads generieren: In 7 Schritten zu deinen ersten 50 Kontakten

Na, du willst Leads generieren – aber deine E-Mail-Liste steht bei null? Oder bei 64, seit gefühlt einem halben Jahr?

Du fragst dich: Muss ich Ads schalten? Brauch ich erst mehr Follower? Reicht mein Content nicht? Soll ich ein Freebie machen?

Ich bin Marlis und begleite seit 2018 Selbstständige und Unternehmen mit kleinen Teams beim Aufbau ihrer E-Mail-Liste. Und ich kann dir sagen: Für die ersten 50 Kontakte brauchst du weder ein Werbebudget noch zehntausend Follower.

Was du brauchst: ein paar Wege, die du konsequent nutzt. Die meisten funktionieren mit dem, was du jetzt schon hast – deiner Expertise, deinem Content, deinem Netzwerk.

Die ersten 50 sind meistens die schwersten. Weil du noch kein System hast, weil sich alles zäh anfühlt, weil du nicht weißt, ob das überhaupt funktioniert. Danach nimmt das Ganze Fahrt auf. Willst du es ausprobieren?

Das nimmst du mit:

  • einen konkreten 7-Schritte-Fahrplan für deine ersten 50 Kontakte
  • die richtige Reihenfolge – vom Freebie bis zur Website-Integration
  • warum du dafür kein Werbebudget brauchst
  • einen Gewinnspiel-Trick, den die wenigsten nutzen

Kurz erklärt: Was heißt Leads generieren?

Ein Lead ist erstmal nur ein Kontakt – jemand, der dir seine E-Mail-Adresse gibt, weil er oder sie sich für dein Thema interessiert. Leads generieren bedeutet also: Menschen einen konkreten Grund geben, sich bei dir einzutragen.

Das Prinzip ist simpel. Du bietest etwas an, das deine Zielgruppe haben will – eine Checkliste, ein Mini-Training, eine Vorlage. Im Gegenzug bekommst du die E-Mail-Adresse. Ab da kannst du dieser Person schreiben. Vertrauen aufbauen. Irgendwann ein Angebot machen.

Klingt unspektakulär? Ist es auch. Aber genau das funktioniert. Und alles steht und fällt mit einem: deinem Leadmagnet. Los geht's.

Schritt 1: Erstell einen Lead Magnet, der ein konkretes Problem löst

Bevor du irgendetwas verteilen kannst, brauchst du etwas, wofür sich Menschen eintragen wollen. Ein Freebie bzw einen Lead Magnet – ein kostenloses Angebot im Tausch gegen die E-Mail-Adresse.

"Die 10 besten Tipps für..." zieht nicht mehr. Dein Leadmagnet muss ein spezifisches Problem lösen, das deine Zielgruppe gerade hat. Je konkreter, desto besser. Statt "10 Marketing-Tipps für Selbstständige" lieber "Die 3-Schritte-Checkliste für deinen ersten Newsletter-Funnel." Das eine ist nett. Das andere will man sofort haben.

Meine Kundin Daniela hat mit genau diesem Ansatz angefangen. Ein konkretes Freebie, gut platziert auf ihrer Website. Heute generiert sie damit rund 40 neue Leads pro Tag. Und füllt damit kontinuierlich die Warteliste für ihren Kurs, den sie 2 mal im Jahr launcht.

Ein Leadmagnet muss übrigens kein PDF sein. Quiz, Mini-Kurs, Checkliste, Vorlage, Audio-Training – dutzende Formate funktionieren. Entscheidend ist, dass die Person denkt: "Oh, das brauch ich."

Freebie steht? Gut. Jetzt geht's ans Verteilen.

Schritt 2: Teile deinen Leadmagnet in deiner Story

Der schnellste Weg zu den ersten Anmeldungen: deine Instagram- oder Facebook-Story. Denn dort erreichst du die Menschen, die dir schon folgen – und die am ehesten bereit sind, sich einzutragen.

Ein kurzes "Ich hab was Neues für dich" mit Link-Sticker reicht. Zeig dein Freebie, erklär in zwei, drei Sätzen, was drin ist und für wen es gedacht ist. Fertig. Das muss kein Hochglanz-Design sein. Stories funktionieren gerade deshalb so gut, weil sie sich persönlich anfühlen.

Mach das nicht einmal und dann nie wieder. Erwähne dein Freebie regelmäßig in Stories – mal als Reminder, mal als "Übrigens, wusstest du schon...", mal als Reaktion auf eine Frage, die du von Follower:innen bekommst. Das nervt niemanden. Die meisten sehen deine Stories ohnehin nicht beim ersten Mal.

Schritt 3: Erwähne dein Freebie in deinen Posts

Stories verschwinden nach 24 Stunden. Posts bleiben. Deshalb gehört dein Freebie auch in deinen Feed-Content. Das heißt nicht, dass jeder Post eine Werbeanzeige sein soll. Aber wenn du eine Brücke baust von deinem Mehrwert-Content hin zum Freebie, dann funktioniert das. In der Caption, am Ende eines hilfreichen Beitrags, als Call-to-Action. "Du willst das vertiefen? Hol dir meine Checkliste."

Social Media ist geliehener Boden, das hab ich in "Warum du Umsatz verschenkst, wenn du kein Freebie hast" ausführlich beschrieben. Die Reichweite gehört dir nicht. Jeder Kontakt, den du von dort in deine E-Mail-Liste holst, ist ein Lead, den dir kein Algorithmus mehr wegnehmen kann.

Schritt 4: Teil dein Freebie in einer Facebook-Gruppe

Facebook-Gruppen sind eine Goldgrube für Leads, die dich noch nicht kennen. Ob deine eigene Gruppe oder fremde Gruppen, in denen deine Zielgruppe unterwegs ist – überall, wo du Mehrwert liefern darfst, kannst du auch auf deinen Leadmagnet hinweisen.

In fremden Gruppen: Schau dir die Gruppenregeln an. Viele erlauben Eigenwerbung an bestimmten Tagen oder in bestimmten Threads. Manche erlauben sie gar nicht – dann lieferst du einfach richtig guten Content und erwähnst dein Freebie nur, wenn jemand explizit nach Hilfe fragt. "Ich hab dazu eine Checkliste erstellt, wenn du magst – schreib mir eine Nachricht."

In deiner eigenen Gruppe: Mach einen Post darüber, pin ihn oben an, erwähne es regelmäßig. Hier darfst du so oft darauf hinweisen, wie du willst. Ist ja dein Wohnzimmer.

Ich hab Kundinnen, die über einen einzigen Post in der richtigen Gruppe in wenigen Stunden 15 neue Leads gewonnen haben. Ohne Ads. Einfach weil sie vor dem richtigen Publikum waren.

Schritt 5: Schick dein Freebie an deine bestehenden Kontakte und bitte um Weiterempfehlung

Du hast schon einen Newsletter, auch wenn er klein ist? Schick deiner Liste dein neues Freebie. Klingt banal, wird aber ständig vergessen. Deine bestehenden Kontakte kennen vielleicht jemanden, für den das Freebie perfekt wäre.

Schreib direkt dazu: "Kennst du jemanden, für den das interessant sein könnte? Leite diese Mail gern weiter." Das ist keine aufdringliche Bitte – das ist ein Service. Du machst es Menschen leicht, etwas Hilfreiches zu teilen.

Und auch außerhalb vom Newsletter: Schreib ehemalige Kund:innen persönlich an. Kolleg:innen. Bekannte, die sich für dein Thema interessieren. Eine kurze Nachricht: "Hey, ich hab gerade eine Checkliste zu [Thema] erstellt – ist das was für dich? Und falls du jemanden kennst, der das gebrauchen kann: gern weiterleiten."

Mundpropaganda ist gerade am Anfang einer der stärksten Kanäle. Kostet nichts, bringt die richtigen Leute. 10 bis 15 zusätzliche Kontakte sind über diesen Weg locker drin.

Schritt 6: Mach ein Freebie-Gewinnspiel

Das hier ist der Hebel, den die wenigsten nutzen – und der am meisten bringt, wenn du ihn richtig aufsetzt.

Die Idee: Wer dein Freebie in seiner Story teilt und dir einen Screenshot schickt, bekommt eine kleine Belohnung. Das kann ein Bonus-PDF sein, ein kurzes 15-Minuten-Gespräch mit dir, ein Rabattcode, ein zusätzliches Template – irgendwas, das sich lohnt, aber dich nicht viel kostet.

Warum das so gut funktioniert: Jede Person, die dein Freebie in ihrer Story teilt, zeigt es ihrem gesamten Netzwerk. Und die Empfehlung kommt nicht von dir, sondern von einer bekannten Person. Das ist Gold wert. Vertrauen durch Empfehlung statt durch Werbung.

Bewirb das Gewinnspiel in Stories, Posts und deinem Newsletter. Setz ein Zeitfenster ("Diese Woche noch"), damit ein bisschen Dringlichkeit entsteht. Und dann schau zu, wie andere für dich Leads generieren.

Meine GETTING RESULTS Teilnehmerinnen generieren mit diesem Ansatz oft bis zu einhundert neue Leads in wenigen Tagen. (Die Gewinnspiel-Vorlage mit Ideen und Anleitung gibt's im Shop.)

Schritt 7: Mach dein Freebie auf deiner Website unübersehbar

Zum Schluss der Schritt, der am längsten nachwirkt: Dein Freebie gehört auf deine Website – und zwar nicht in den Footer, wo niemand hinscrollt.

Platzier es dort, wo Menschen ohnehin landen:

  • Banner oder Hinweis auf der Startseite – idealerweise above the fold, also sichtbar ohne Scrollen
  • Im Menü – ein eigener Menüpunkt wie "Kostenlose Checkliste" oder "Gratis für dich" fällt auf
  • Im Footer – zusätzlich, als Auffangnetz für alle, die bis unten scrollen
  • In der Sidebar deines Blogs, falls du eine hast
  • Im Text natürlich erwähnt in den passenden Blogbeiträgen
  • Als Alternative auf deinen Wartelisten- oder Erstgesprächs-Seiten
  • Als Pop-up – ja, Pop-ups nerven manchmal. Aber sie funktionieren. Stell es so ein, dass es nach 30 Sekunden oder beim Verlassen der Seite erscheint

So wird jeder Website-Besuch zu einer Chance auf einen neuen Kontakt. Egal ob jemand über Google, Social Media oder einen geteilten Link kommt – dein Freebie ist da.

Dein Leads-Fahrplan auf einen Blick

Nochmal in der Übersicht:

  • Schritt 1: Freebie erstellen – die Grundlage für alles
  • Schritt 2-3: Stories und Posts – dein bestehendes Publikum abholen
  • Schritt 4: Facebook-Gruppe – neues Publikum erreichen
  • Schritt 5: Newsletter + persönliche Kontakte – Mundpropaganda starten
  • Schritt 6: Freebie-Gewinnspiel – andere für dich arbeiten lassen
  • Schritt 7: Website-Integration – passiv Leads sammeln, rund um die Uhr

Du musst das nicht alles an einem Tag machen. Aber fang mit Schritt 1 und 2 an – das geht in einem Nachmittag. Und sobald die ersten Anmeldungen reintröpfeln, passiert was mit deiner Motivation. Plötzlich macht Content Spaß, weil du siehst, dass er wo hinführt.

Was dich das kostet, wenn du weiter ohne Freebie arbeitest, beschreibe ich hier: Warum du Umsatz verschenkst, wenn du kein Freebie hast.

Wenn du das Thema Leadmagnet bzw. Freebie von Grund auf angehen willst: In meinem Online-Training Dein "Das will ich haben"-Freebie zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du einen Lead Magnet erstellst, der wirklich Anmeldungen bringt. Mit dem Code FREE26 sparst du 100 €.

Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.

🍀 Marlis

Marlis Schorcht sitzt am Tisch und schaut in die Kamera. SIe hält eine Tasse Kaffee in den Händen.

Ich bin Marlis und ich helfe dir dabei, dein Business und dein Marketing zu optimieren, damit du zielgerichtet Umsatz generierst und genug Zeit übrig hast für deine Familie, laaange Spaziergänge und um Gutes zu tun.

Derzeit helfe ich dir mit:

1. Meinem CONTENTBOOST-Kurs, in dem du in nur 6 Wochen dein Angebot dauerhaft und stressfrei in Suchmaschinen, Social Media, Pinterest und Newsletter sichtbar machst, um kontinuierlich neue Leute zu erreichen.

2. Meinem OPTIMIZE Club, in dem du Monat für Monat dein Marketing optimierst.

3. Intensiver 1:1-Beratung für stressfreie Sichtbarkeit und mehr Umsatz.

4. Meinem GETTING RESULTS Marketing Kit mit allen relevanten Vorlagen und Trainings rund um deinen Webinar-Funnel, Launchs, E-Mail-Marketing, Salespages und mehr.

Abonniere meinen Newsletter, um weitere Infos und Impulse von mir zu erhalten.

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Mini-Empfehlungen: Diesen Beitrag habe ich mit Thrive Architect* erstellt. Wenn du über Social Media hierher gefunden hast, dann liegt das vermutlich an dem Tool Missinglettr*, mit dem man automatisiert aus Blogbeiträgen Social Media Posts machen lassen kann oder am Tool Publer*, mit dem ich meine "normalen" Social Media Posts erstelle und vorplane.

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