Blog Themen finden: So weißt du, worüber du schreiben kannst (ohne zu raten)

Okay, du hast beschlossen zu bloggen. Gute Entscheidung.

Aber jetzt sitzt du vor dem leeren Bildschirm und denkst: "Worüber soll ich denn auf meinem Blog schreiben?"

Du könntest jetzt einfach loslegen. Über Themen schreiben, die dich interessieren. Die dir wichtig erscheinen. Die du spannend findest.

Aber...das wird leider nicht funktionieren: Die meisten Business-Blogs scheitern nämlich nicht am Schreiben. Sie scheitern an den falschen Blog-Themen.

Das sehe ich immer wieder. Eine Selbstständige bloggt monatelang. Schreibt gut. Hilfreich sogar. Aber niemand liest es. Und noch wichtiger: Niemand kauft.

Das Problem ist fast nie die Qualität der Blogbeiträge. Es sind die Themen. Entweder interessieren sie die Zielgruppe nicht. Oder sie passen nicht zum richtigen Zeitpunkt in der Kaufentscheidung.

Deswegen zeige ich dir jetzt, wie du Blog-Themen findest, die wirklich funktionieren.

Los geht's.

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Warum die meisten beim Blog-Themen-Finden scheitern (und wie du es anders machst)

Lass mich dir zeigen, was die meisten falsch machen.

Sie setzen sich hin und fragen: "Was könnte ich auf meinem Blog schreiben?"

Dann brainstormen sie drauflos:

  • "Vielleicht über Produktivität?"
  • "Oder über meine Business-Journey?"
  • "Oh, ich hab letzte Woche was Interessantes über KI gelesen..."

Das Ergebnis? Eine lange Liste Themen-Ideen für ihren Business-Blog. Alle klingen gut. Aber keine davon führt zu Kund:innen. (sorrynotsorry)

Denn das eigentliche Problem ist: Sie fangen beim falschen Ende an.

Die richtige Frage ist nicht: "Was KANN ich schreiben?"

Die richtige Frage ist: "Was BRAUCHT meine Zielgruppe, um bei mir zu kaufen?"

Das ist ein riesiger Unterschied.

Konkretes Beispiel, wie es schiefgeht

Stell dir vor: Jemand bietet Business-Strategie-Coaching für Solo-Selbstständige an (3.500€).

Aber die Blog-Themen sind:

  • Morgenroutinen optimieren
  • Produktivität steigern
  • Work-Life-Balance finden
  • Selbstbewusstsein aufbauen
  • Perfektionismus loslassen

Alles gute Themen, oder? Ja. Aber hier ist das Problem:

Niemand, der nach "Morgenroutine optimieren" googelt, denkt gerade an ein 3.500€ Business-Strategie-Coaching.

Das sind zwei komplett verschiedene Welten.

Das Ergebnis?

Traffic: Ja.

Anfragen: Nein.

Was hätte vermutlich eher funktioniert?

  • Wie du als Solo-Selbstständige dein Geschäftsmodell aufbaust
  • Welche Angebotsstruktur für Ein-Personen-Businesses funktioniert
  • Preisgestaltung für hochpreisige Dienstleistungen
  • Umsatzplanung ohne Team

Siehst du den Unterschied? Diese Themen führen DIREKT zum Angebot.

Die 3-Schritte-Methode: So findest du Blog-Themen für dein Business, die wirklich funktionieren

Okay, jetzt wird's praktisch. Ich zeige dir meine 3-Schritte-Methode, mit der ich für meine Kund:innen Blog-Themen finde. Dafür habe ich sogar ein Programm entwickelt: CONTENTBOOST. Aber dazu später mehr. 🙂 

Schritt 1: Starte bei deinem Angebot (nicht bei "Was interessiert mich")

Der erste Schritt, um Themen für deinen Unternehmensblog zu finden, ist der wichtigste: Vergiss, was DICH interessiert. Denk an dein Angebot.

Nimm dir 10 Minuten Zeit und beantworte diese Fragen:

  1. Was verkaufst du? (In einem Satz. Konkret.)
  2. Welches Problem löst dein Angebot? (Das ECHTE Problem, nicht das oberflächliche.)
  3. Was muss jemand verstehen, BEVOR er bei dir kauft? (Das ist Gold wert!)

Beispiel:

Angebot: Content-Strategie-Programm für Solo-Selbstständige (1.500€)

Problem: Sie wissen nicht, welche Inhalte sie erstellen sollen, posten planlos, haben keinen Überblick

Was sie vorher verstehen müssen:

  • Dass Content nicht "posten, wenn mir was einfällt" ist, sondern System braucht
  • Dass sie nicht 100 Blogbeiträge brauchen, sondern die richtigen 12
  • Dass Blog + Social Media + Newsletter zusammengehören (nicht einzeln planen)
  • Dass es ohne Strategie nur Zeitverschwendung ist

Mit diesen 4 Punkten kann man nun MINDESTENS 10 Blog-Themen finden:

  • "Warum planloser Content für dein Business nicht funktioniert"
  • "Die richtigen 12 Blogbeiträge für dein Business statt 100 zufällige"
  • "Blog + Social Media + Newsletter zusammen denken: So klappt es für Selbstständige"
  • "Content-Strategie vs. Content-Posting: Der Unterschied"
  • "Wie viel Content brauchst du wirklich, um Kund:innen zu gewinnen?"

Siehst du? Alle Themen führen DIREKT zu deinem Angebot.

Schritt 2: Denke in der Reise deiner Zielgruppe (nicht in zufälligen Blog-Themen)

Was wirklich viele Selbstständige vergessen: Deine Zielgruppe ist nicht immer im gleichen "Kopfraum".

Manche wissen noch nicht mal, dass sie ein Problem haben.
Manche suchen gerade nach Lösungen.
Manche sind kurz vor der Kaufentscheidung.

Und je nachdem, wo sie sind, googlen sie unterschiedliche Dinge.

Die 4 "Denkräume" deiner Zielgruppe:

1. Problemraum: "Ich will das nicht mehr so"

Hier weiß jemand, dass etwas nicht stimmt. Aber noch nicht, was die Lösung ist.

Was sie googlen:

  • "Warum funktioniert mein Marketing nicht?"
  • "Wieso bekomme ich keine Anfragen?"
  • "Content erstellen macht mich fertig"

Deine Blog-Themen:

  • "5 Gründe, warum dein Content keine Kund:innen bringt"
  • "Warum Content-Marketing dich auslaugt (und was du ändern musst)"

2. Zielraum: "Ich will was ändern - aber wie?"

Hier sucht jemand aktiv nach Lösungen. Noch nicht nach DEINEM Angebot, aber nach Wegen.

Was sie googeln:

  • "Wie gewinne ich Kund:innen mit einem Blog?"
  • "Content-Marketing für Solo-Selbstständige"
  • "Marketing ohne Ads"

Deine Blog-Themen:

  • "Blog starten als Selbstständige: Lohnt sich das?"
  • "Marketing ohne Werbebudget: 5 Wege, die funktionieren"

3. Hürdenraum: "Klingt gut, aber passt das zu mir?"

Hier hat jemand schon eine Idee (z.B. Bloggen). Aber Zweifel.

Was sie googlen:

  • "Bloggen ohne Team – geht das?"
  • "Wie viel Zeit braucht Bloggen wirklich?"
  • "Muss ich gut schreiben können für einen Blog?"

Deine Blog-Themen:

  • "Bloggen als Solo-Selbstständige: Die ehrliche Zeit-Rechnung"
  • "Du musst nicht perfekt schreiben, um zu bloggen"

4. Entscheidungsraum: "Ich bin bereit – was ist der nächste Schritt?"

Hier ist jemand kaufbereit. Sie brauchen nur noch die Info, WIE.

Was sie googlen:

  • "Content-Strategie erstellen: Anleitung"
  • "Blog-Strategie für Selbstständige"
  • "CONTENTBOOST Erfahrungen"

Deine Blog-Themen:

  • "Content-Strategie erstellen: Die 5-Schritte-Methode"
  • "Für wen ist CONTENTBOOST geeignet (und für wen nicht)"

Jetzt deine Aufgabe:

Nimm dein Angebot und schreib FÜR JEDEN dieser 4 Räume 3-5 Fragen auf, die deine Zielgruppe haben könnte.

So kannst du 12-20 konkrete Blog-Themen finden. Und alle führen zu deinem Angebot.

Schritt 3: Überprüfe, ob jemand nach deinen Blog-Themen sucht (bevor du schreibst)

Okay, du hast jetzt 12-20 Blog-Themen-Ideen. Alle führen zu deinem Angebot. Super!

Aber jetzt kommt der wichtigste Schritt: Sucht überhaupt jemand danach?

Weil es bringt nichts, den perfekten Blogbeitrag zu schreiben, wenn ihn niemand findet.

Hier sind 3 einfache Wege, das zu prüfen (ohne teure Tools):

Methode 1: Blog-Themen finden mit Google Suggest

  1. Geh zu Google
  2. Gib dein Thema ein
  3. STOP - drück NICHT Enter
  4. Schau, was Google dir vorschlägt

Beispiel:

Ich gebe ein: "Blog starten"

Google schlägt vor:

  • "blog starten kostenlos"
  • "blog starten 2026"
  • "blog erstellen anleitung"
  • "wo blog erstellen"

Das sind alles Dinge, die Menschen WIRKLICH googlen. Sonst würde Google sie nicht vorschlagen.

Wenn dein Thema vorgeschlagen wird → Menschen suchen danach.
Wenn nicht → überleg dir eine andere Formulierung.

Methode 2: Blogthemen finden mit AnswerThePublic (kostenlos für eine Suchanfrage pro Tag)

  1. Geh zu answerthepublic.com
  2. Gib dein Hauptthema ein (z.B. "Content Marketing")
  3. Schau dir die Fragen an

Was du siehst:

  • Welche Fragen Menschen zu diesem Thema googlen
  • Welche Formulierungen sie verwenden
  • Welche Zweifel/Probleme sie haben

Beispiel:

Ich gebe "Content Marketing" ein.

AnswerThePublic zeigt mir:

  • "wie funktioniert content marketing"
  • "warum content marketing wichtig"
  • "was ist content marketing einfach erklärt"
  • "content marketing für anfänger"

Jede dieser Fragen ist ein potenzielles Blog-Thema für meinen Businessblog.

Methode 3: Frag deine Zielgruppe direkt

Das ist die einfachste (und oft ignorierte) Methode:

Schau in deine:

  • E-Mails von potenziellen Kunden
  • DMs auf Instagram
  • Kommentare unter deinen Posts
  • Fragen in deinen Erstgesprächen

Welche Fragen kommen immer wieder?

Das sind deine Blogartikel-Themen. Garantiert.

Schau nach Mustern. Wenn du dreimal die gleiche Frage bekommst, googlen das wahrscheinlich auch andere.

Andere? Achja...wo ich auch immer gern schaue ist Quora und Reddit. Dort werden massig Fragen gestellt und auch hier gilt immer: Wenn sich das eine Person fragt, dann interessiert das bestimmt auch andere.

Die 3 häufigsten Fehler beim Blog-Themen-Finden (und wie du sie vermeidest)

Okay, du kennst jetzt die Methode. Aber lass mich dir noch zeigen, wo die meisten trotzdem stolpern.

Fehler 1: Zu allgemeine Blog-Themen wählen

Beispiel:

Jemand will einen Artikel schreiben über: "Marketing für Selbstständige"

Problem: Das ist zu breit. Zu unspezifisch. Zu viele verschiedene Menschen mit verschiedenen Problemen.

Besser:

  • "Marketing für Solo-Selbstständige ohne Team"
  • "Marketing für Coaches ohne Werbebudget"
  • "Marketing für Online-Kurse: Die 3-Schritte-Strategie"

Siehst du? Viel konkreter. Und viel wahrscheinlicher, dass jemand, der DAS googelt, zu deiner Zielgruppe gehört.

Fehler 2: Blog-Themen ohne Verbindung zu deinem Angebot

Das ist der Klassiker. Jemand schreibt über Themen, die interessant sind – aber nichts mit dem Angebot zu tun haben.

Beispiel:

Business-Coach schreibt über: "Die 5 besten Produktivitäts-Apps"

Problem: Ja, Produktivität ist ein interessantes Thema. Aber führt dieser Artikel zu Business-Coaching? Nein.

Besser:

  • "Produktivität als Solo-Selbstständige: Warum Apps nicht reichen"
  • "Wie du als Business-CEO Prioritäten setzt (ohne dich zu verzetteln)"

Jetzt führt das Thema zu "Business-Strategie", was zu Business-Coaching passt.

Die Faustregel:

Frag dich bei jedem Thema: "Würde jemand, der das googelt, logischerweise mein Angebot brauchen?"

Wenn nein → anderes Thema wählen.

Fehler 3: Alle Blog-Themen für die gleiche Phase finden

Das ist subtil, aber wichtig.

Manche schreiben nur "Awareness"-Artikel ("Warum X wichtig ist").
Andere nur "How-to"-Artikel ("Wie geht X").
Wieder andere nur "Vergleich"-Artikel ("X vs. Y").

Problem: Du erreichst mit diesen Blog-Themen immer nur Menschen in EINER Phase.

Besser: Mix aus allen 4 Denkräumen.

Meine Empfehlung für deine ersten 12 Blog-Themen:

  • 3 Beiträge Problemraum ("Warum funktioniert X nicht?")
  • 3 Beiträge Zielraum ("Wie mache ich X?")
  • 3 Beiträge Hürdenraum ("Geht X auch ohne Y?")
  • 3 Beiträge Entscheidungsraum ("X Anleitung", "Für wen ist X geeignet")

So erreichst du Menschen in allen Phasen ihrer Reise mit deinem Business-Blog.

Was jetzt kommt: Von der Blog-Themen-Liste zum funktionierenden Blog-System

Okay. Du hast jetzt eine Methode, um Blog-Themen zu finden. Du weißt, wie du checkst, ob jemand danach sucht. Du kennst die häufigsten Fehler.

Aber ehrlich? Das war der einfache Teil.

Jetzt kommt:

  • Aus jedem Thema einen Blogbeitrag machen, der wirklich rankt
  • Die Beiträge so strukturieren, dass sie aufeinander aufbauen
  • Jeden Blogbeitrag so schreiben, dass er zu deinem Angebot führt (ohne plumpen Verkaufs-CTA)
  • Das Ganze so aufsetzen, dass du nicht jeden Montag panisch fragst: "Was soll ich diese Woche schreiben?"

Und genau DA scheitern die meisten.

Sie haben die Liste. Aber daraus wird kein System, das wirklich Kunden bringt.

Nächster Schritt: CONTENTBOOST – vom Angebot zur Content-Kollektion

Weißt du, was ich in den letzten 6 Jahren gelernt habe?

Themen für den eigenen Blog zu finden ist nicht das Problem. Das kann jeder lernen.

Das Problem ist: Aus deinem Angebot ein komplettes Content-System bauen, das wirklich funktioniert.

Ein System, bei dem:

  • Jeder Blogbeitrag einen Zweck hat (nicht zufällig)
  • Die Beiträge aufeinander aufbauen (statt 20 separate Themen)
  • Jeder Beitrag zu deinem Angebot führt (ohne dass es sich verkäuferisch anfühlt)
  • Du EINMAL planst – und dann monatelang Content hast

Genau das baue ich mit dir in CONTENTBOOST auf.

In 6 Wochen entwickelst du:

Woche 1: Die gedankliche Reise deiner Zielgruppe VOR dem Kauf - und leitest daraus 9-12 starke Blog-Themen ab (basierend auf Suchintentionen, nicht Bauchgefühl)

Woche 2-3: 9-12 strategische Blogartikel schreiben, die miteinander verknüpft sind – jeder optimiert für Google, jeder führt zu deinem Angebot, jeder beantwortet eine echte Frage deiner Zielgruppe

Woche 4: Ein Pinterest-System, das aus jedem Blog-Thema 10-15 Pins macht – ohne dass du jede Woche neu überlegen musst "Was pinne ich?"

Woche 5: 50-60 Social Media Posts erstellen, die direkt aus deinen Blog-Themen abgeleitet sind - als eigenständige "Magneten" für dein Angebot

Woche 6: E-Mail-Sequenzen, die aus deinen Blogartikeln konversionsstarke Funnel-Strecken machen

Am Ende hast du: Eine komplette Content-Kollektion für dein Angebot. Für Google, Pinterest, Instagram, Newsletter gleichzeitig.

Nicht 100 zufällige Ideen. Sondern ein durchdachtes System.

Wenn dich das interessiert: CONTENTBOOST anschauen

Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.

🍀 Marlis

Marlis Schorcht sitzt am Tisch und schaut in die Kamera. SIe hält eine Tasse Kaffee in den Händen.

Ich bin Marlis und ich helfe dir dabei, dein Business und dein Marketing zu optimieren, damit du zielgerichtet Umsatz generierst und genug Zeit übrig hast für deine Familie, laaange Spaziergänge und um Gutes zu tun.

Derzeit helfe ich dir mit:

1. Meinem CONTENTBOOST-Kurs, in dem du in nur 6 Wochen dein Angebot dauerhaft und stressfrei in Suchmaschinen, Social Media, Pinterest und Newsletter sichtbar machst, um kontinuierlich neue Leute zu erreichen.

2. Meinem OPTIMIZE Club, in dem du Monat für Monat dein Marketing optimierst.

3. Intensiver 1:1-Beratung für stressfreie Sichtbarkeit und mehr Umsatz.

4. Meinem GETTING RESULTS Marketing Kit mit allen relevanten Vorlagen und Trainings rund um deinen Webinar-Funnel, Launchs, E-Mail-Marketing, Salespages und mehr.

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