Na, stehst du vor der Überlegung, wie du 2026 online sichtbar werden willst? Ob du bloggen sollst oder Social Media nutzen? Ob du einfach nur Ads schalten oder Pinterest bespielen sollst?
Ja, das sind alles wichtige Fragen, aber lass uns mal mit der ersten beginnen: Lohnt sich Bloggen überhaupt noch für Selbstständige?
Überall liest man schließlich was anderes. Bloggen lohnt sich! Bloggen ist tot! Social Media reicht! Google ist wichtig! Puh..Was stimmt denn jetzt wirklich?
Genau darüber schreibe ich hier.
Ich bin Marlis und helfe seit 2018 Selbstständigen dabei, online sichtbar zu werden und ihren Umsatz zu steigern – ohne dafür ständig Content produzieren, täglich posten oder gefühlt ihr halbes Leben am Schreibtisch verbringen zu müssen.
Und ich kann dir jetzt schon sagen:
Ja, Bloggen lohnt sich 2026 noch.
Aber nicht für alle. Und vor allem nicht auf die Art, wie es vor zehn Jahren funktioniert hat.
Lass uns das einmal sauber auseinandernehmen.
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Warum Bloggen 2026 für Selbstständige anders funktioniert als vor 10 Jahren
Bevor ich dir sage, wann sich Bloggen für dein Business lohnt, lass uns kurz klären: Was hat sich verändert?
Weil ehrlich: Bloggen 2026 ist nicht mehr Bloggen 2015. Damals war die Formel simpel: Drei Artikel pro Woche schreiben, Google schickt Traffic, fertig. Heute ist alles komplexer geworden.
Social Media ist auch Suchmaschine geworden
Instagram zeigt dir Posts von vor Monaten. LinkedIn auch. TikTok sowieso. Das heißt: Social Media Content kann jetzt auch langfristig arbeiten - nicht nur 24 Stunden.
Aber - und das ist wichtig - du kannst nicht steuern, WELCHE Posts länger leben. Bei deinem Blog schon.
KI-Suchmaschinen zitieren vor allem Blogartikel
ChatGPT, Perplexity, Claude - alle holen sich ihre Antworten aus existierenden Inhalten. Und das sind meistens Blogartikel, keine Social-Media-Posts.
Das heißt: Wenn du nur auf Instagram aktiv bist, wirst du in KI-Antworten nicht auftauchen.
Google bevorzugt echte Expertise statt SEO-Tricks
Seit den Google Updates 2023-2025 zählt vor allem: Wer hat wirklich Ahnung? Wer löst das Problem konkret? Wer zeigt echte Erfahrung?
Ein Blogartikel von einer Expertin mit 10 Jahren Praxis rankt jetzt besser als ein generischer SEO-Text mit perfekten Keywords.
Das heißt für dich: Deine Expertise ist dein Vorteil. Aber nur wenn du sie in Blogbeiträgen zeigst.
Bloggen lohnt sich für Selbstständige: 4 Szenarien, in denen ein Blog dein Business verändert
Also lass uns genauer hinschauen. Wann lohnt sich Bloggen wirklich? Ich zeige dir vier Situationen, in denen ein Unternehmensblog nicht "nice to have" ist, sondern für mehr Ergebnisse in deinem Business sorgen kann.
Szenario 1: Du willst unabhängig von Werbebudget neue Kund:innen gewinnen
Stell dir vor: Du brauchst neue Kund:innen. Was machst du?
Option A: Meta Ads schalten. Das kostet dich vielleicht 500-1.000€/Monat. Sobald du aufhörst zu zahlen, kommen keine Kunden und Kundinnen mehr.
Option B: Blogbeiträge schreiben. Das kostet dich 3-4 Stunden Zeit pro Artikel. Und die arbeiten noch in 2 Jahren für dich, ohne dass du weiterzahlst.
Bloggen ist nicht schneller. Aber langfristig billiger.
Wann ist das DEIN Szenario?
- Du hast kein konstantes Werbebudget
- Du willst nicht abhängig von Ad-Plattformen sein
- Du denkst langfristig (nicht nur bis zum nächsten Monat)
Szenario 2: Du hasst Kaltakquise und willst, dass Kund:innen zu dir finden
Lass mich raten: Du findest LinkedIn-DMs mit "Hey, ich hab gesehen du machst X, können wir mal telefonieren?" genauso nervig wie ich?
Und Anrufe aus der Kalten? Puh. Noch schlimmer.
Bloggen ist das Gegenteil von Kaltakquise. Du schreibst einmal über ein Thema und Menschen, die genau DAS Problem haben, finden DICH. Nicht umgekehrt.
Konkretes Beispiel:
Eine Kundin hat einen Blogbeitrag geschrieben über: "Warum Zwillinge immer streiten".
Was passierte: Zwillingseltern, die genau diese Frage hatten, landeten bei ihr. Sie kamen bereits informiert ins Erstgespräch. Sie mussten nicht überzeugt werden, dass sie einen Coach brauchen - sie wollten nur noch wissen, ob SIE die richtige ist.
Und genau das ist der Unterschied: Bei Kaltakquise musst du Menschen überzeugen, die gerade nicht nach deinem Angebot suchen. Bei einem Blog kommen Menschen zu dir, die bereits ein Problem haben und nach einer Lösung suchen.
Wann ist das DEIN Szenario?
- Du willst Kund:innen, die dich aktiv suchen (nicht umgekehrt)
- Du hasst "Verkaufen" und willst lieber beraten
- Du willst mit Menschen arbeiten, die bereits verstehen, warum sie dich brauchen
Szenario 3: Dein Angebot ist erklärungsbedürftig und braucht mehr als 60 Sekunden
Ja, du kannst auch auf Instagram erklärungsbedürftige Produkte verkaufen. Klar. Viele Coaches und Berater*innen machen das sehr erfolgreich.
ABER: Manche Themen brauchen einfach mehr als einen Reel oder Karussell-Post.
Beispiele:
- Komplexe Beratungsleistungen (Steueroptimierung, Rechtsberatung, Business-Strategie)
- Technische Dienstleistungen (Webentwicklung, IT-Sicherheit, SEO)
- Programme mit mehreren Komponenten (Coachings mit 6 Modulen, Online-Kurse)
Wenn dein Angebot mehr Kontext braucht als "5 Slides auf Instagram", dann ist ein Blog deine neue Freundin.
Wann ist das DEIN Szenario?
- Dein Angebot braucht Kontext und Erklärung
- Du beantwortest ständig die gleichen Fragen in DMs oder E-Mails
- Du willst einen Text haben, den du einfach verschicken kannst statt alles neu zu erklären
Szenario 4: Du willst nicht nur kaufbewusste Menschen erreichen, sondern deine Zielgruppe vergrößern
Hier ist eine unbequeme Wahrheit über Social Media: Die meisten Menschen scrollen nicht, weil sie gerade etwas kaufen wollen. Sie scrollen aus Langeweile, Unterhaltung, Inspiration.
Google funktioniert anders. Menschen googlen, weil sie ein konkretes Problem haben. Und genau DA kannst du sie abholen - bevor sie überhaupt wissen, dass es dich gibt.
Das ist der Unterschied:
- Social Media: Erreicht Menschen, die dir folgen oder dich über den Algorithmus entdecken
- Blog + Google: Erreicht Menschen, die dein Problem googlen - aber noch nie von dir gehört haben
Wann ist das DEIN Szenario?
- Du willst über deine bestehende Community hinaus wachsen
- Du willst Menschen erreichen, die noch nicht kaufbereit sind, aber sich durchaus bereits mit deinen Themen beschäftigen
- Du willst deine E-Mail-Liste organisch wachsen lassen
Wann sich Bloggen NICHT lohnt (die ehrliche Version)
Jetzt kommt der Teil, den ich genauso wichtig finde: Wann solltest du NICHT bloggen?
Weil ehrlich - es gibt Situationen, in denen Bloggen einfach der falsche Kanal ist. Und ich sage dir lieber jetzt, dass es sich nicht lohnt, als dass du 6 Monate investierst und frustriert aufhörst.
Fall 1: Du hast kein klares Angebot oder keine definierte Zielgruppe
Ohne Klarheit wird dein Blog zum Tagebuch. Und Tagebücher ranken nicht bei Google.
Warnsignale (wenn du hier nickst, dann STOP):
- Du schreibst über "Themen, die dich gerade interessieren"
- Deine Beiträge haben keine erkennbare Verbindung zu deinem Angebot
- Du kannst nicht in 2 Sätzen sagen: "Meine Zielgruppe ist X und braucht Hilfe bei Y"
Fall 2: Du brauchst SCHNELL Umsatz (in den nächsten 4 Wochen)
Bloggen ist langfristig. Ergebnisse passieren nicht sofort - sie brauchen etwas Zeit. Wenn du JETZT Umsatz brauchst, sind Ads oder direkte Akquise die bessere Strategie für dich.
Die 3 häufigsten Fehler beim Bloggen (und wie du sie vermeidest)
Okay, du weißt jetzt: Bloggen funktioniert auch weiterhin für Selbstständige. Aber ich sehe ständig drei Fehler, die dafür sorgen, dass Leute nach 6 Monaten frustriert aufhören.
Fehler 1: Über Themen schreiben, die dich interessieren - aber nicht deine Zielgruppe
Beispiel:
Jemand schreibt über: "Warum Content-Marketing so wichtig ist", "5 Gründe für eine Content-Strategie", "Content ist King".
Problem: Das sind DEINE Gedanken. Aber googelt deine Zielgruppe danach?
Nein. Sie googelt: "Wie erstelle ich einen Content-Kalender?" oder "Newsletter-Betreffzeilen Beispiele" oder "Instagram-Posts planen".
Lösung: Schreib nicht über das, was du spannend findest. Schreib über die Fragen, die deine Zielgruppe hat.
Fehler 2: Erwarten, dass 3 Blogbeiträge sofort Traffic bringen
Google braucht Zeit UND ein bisschen Futter.
Ein einzelner Beitrag bringt dir am Anfang vielleicht 10-30 Besucher pro Monat. Das ist normal. Das ist nicht "Bloggen funktioniert nicht" - das ist "Bloggen braucht Geduld".
Lösung: Starte nicht mit einem einzelnen Beitrag, sondern am besten direkt mit einer Content-Kollektion. So gibst du Google und Co. direkt mehrere konkrete Signale darüber, worum es bei dir geht und für wen das interessant sein könnte.
Fehler 3: Keinen Plan haben, wie Blogbeiträge zu deinem Angebot führen
Du kriegst Traffic auf deine Blogbeiträge, aber niemand kauft. Warum?
Weil deine Beiträge nicht zu deinem Angebot passen.
Beispiel:
Business-Coach schreibt über: Morgenroutinen, Produktivität, Selbstbewusstsein.
Angebot: "Business-Strategie-Coaching" (3.500€).
Problem: Niemand springt von "Morgenroutine optimieren" zu "Business-Strategie-Coaching buchen". Das sind zwei verschiedene Welten.
Lösung: Jeder Artikel sollte eine Brücke zu deinem Angebot haben. Nicht plump ("Kauf jetzt!"), sondern logisch ("Wenn du das systematisch machen willst → mein Programm").
Was du wirklich brauchst, damit dein Blog funktioniert (die ehrliche Liste)
Okay. Du weißt jetzt: Bloggen funktioniert - für die richtigen Szenarien. Aber was brauchst du konkret?
So würde ich starten, wenn ich nochmal neu anfangen müsste:
1. Eine Content-Strategie (nicht 100 zufällige Blogbeiträge, sondern die richtigen 20)
Hör auf, 100 Blogbeiträge-Ideen zu sammeln. Du brauchst nicht viele Beiträge auf deinem Unternehmensblog. Du brauchst die richtigen.
Das heißt konkret:
- 9-12 Blogbeiträge je Angebot, die deine Zielgruppe googelt
- Jeder Blogbeitrag führt entweder zu einem Freebie oder direkt zu deinem Angebot
- Die Beiträge bauen aufeinander auf und sind miteinander verknüpft (nicht 20 zufällige Themen)
Beispiel für eine funktionierende Blog-Strategie:
- 3 Beiträge zu "Warum/Ob" (Awareness: "Lohnt sich X?", "Brauche ich Y?")
- 3 Beiträge zu "Wie" (How-to: "Wie mache ich X?", "Anleitung für Y")
- 3 Beiträge zu "Damit verkaufen" (Conversion: "Mit X Kunden gewinnen", "Y für dein Business")
→ 9 Blogbeiträge für deinen Unternehmensblog, strategisch verteilt über 6 Monate.
2. Ein System, um regelmäßig zu veröffentlichen (ohne dass dich das auffrisst)
Bloggen muss in deine Woche passen. Nicht andersherum.
Realistische Zeitplanung für 1 Blogartikel:
- Thema finden: 30 Min
- Artikel schreiben: 2-3 Stunden (oder mit einem guten Prompt in 1 Stunde)
- Formatierung/Bilder: 15 Min
Gesamt: 3 Stunden pro Blogbeitrag.
Bei 9 Beiträgen sind das also ca. 27 Stunden, die du einmalig investieren musst.
3. Themen, die deine Zielgruppe wirklich googelt (nicht "fühlt sich richtig an")
Du brauchst eine Liste mit 20 konkreten Themen, die deine Zielgruppe bei Google eingibt.
Wie findest du die?
- Frag deine bestehenden Kund:innen: "Was hast du gegoogelt, bevor du mich gefunden hast?"
- Schau in deine E-Mails/DMs: Welche Fragen kommen immer wieder?
- Nutze kostenfreie Tools wie AnswerThePublic oder Google Suggest
Oder: Du lässt dir von jemandem helfen, der das schon 200 Mal gemacht hat und genau weiß, welche Themen in deiner Branche funktionieren.
Nächster Schritt: CONTENTBOOST – deine Blog-Strategie in 6 Wochen
Weißt du, wo die meisten scheitern? Nicht am Schreiben. Sondern davor. An der Planung.
- Welche 9-12 Beiträge soll ich schreiben?
- In welcher Reihenfolge?
- Wie führen die zu meinem Angebot?
- Was googelt meine Zielgruppe überhaupt?
Genau dafür gibt es mein CONTENTBOOST Programm.
In 6 Wochen hast du:
- 9-12 strategische Blogartikel-Themen (die deine Zielgruppe wirklich googelt)
- Content-Kollektionen für dein Angebot, die du für Blog, Newsletter, Social Media nutzt
- Ein System, das läuft - ohne Chaos, ohne Überforderung
Keine Theorie. Keine "solltest du mal"-Tipps. Sondern:
Step-by-Step-Anleitungen, Vorlagen, Templates, konkrete Beispiele aus meiner Arbeit mit Selbstständigen.
Wenn dich das interessiert: CONTENTBOOST ansehen
Im nächsten Beitrag erfährst du: Wie du in 30 Minuten herausfindest, welche 10 Blogartikel deine Zielgruppe wirklich googelt - mit kostenfreien Tools und ohne stundenlange Recherche. Stay tuned.
Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.
Marlis

Ich bin Marlis und ich helfe dir dabei, dein Business und dein Marketing zu optimieren, damit du zielgerichtet Umsatz generierst und genug Zeit übrig hast für deine Familie, laaange Spaziergänge und um Gutes zu tun.
Derzeit helfe ich dir mit:
1. Meinem CONTENTBOOST-Kurs, in dem du in nur 6 Wochen dein Angebot dauerhaft und stressfrei in Suchmaschinen, Social Media, Pinterest und Newsletter sichtbar machst, um kontinuierlich neue Leute zu erreichen.
2. Meinem OPTIMIZE Club, in dem du Monat für Monat dein Marketing optimierst.
3. Intensiver 1:1-Beratung für stressfreie Sichtbarkeit und mehr Umsatz.
4. Meinem GETTING RESULTS Marketing Kit mit allen relevanten Vorlagen und Trainings rund um deinen Webinar-Funnel, Launchs, E-Mail-Marketing, Salespages und mehr.
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