Was ist ein Freebie – und warum reden 2026 immer noch alle davon?

Der einfachste Weg, um neue Kunden und Kundinnen für dich zu begeistern sind nach wie vor Freebies. Oder Lead Magnete, 0-Euro-Angebote, Opt-in-Geschenke – die Begriffe wechseln, das Prinzip bleibt.

Ein Freebie gibt deiner Besucherin einen konkreten Grund, sich in deine E-Mail-Liste einzutragen. Weil sie was Brauchbares dafür bekommt. Und im Gegenzug bekommst du eine potenzielle Kundin auf deine Liste. Jemand, dem du schreiben kannst. Dem du weiterhelfen kannst. Der irgendwann bei dir kauft.

In diesem Beitrag sortiere ich das Thema für dich: Was ist ein Freebie eigentlich genau? Warum funktioniert das 2026 immer noch? Was geht dabei schief, wenn man es falsch angeht? Wie sieht ein gutes Freebie aus, wie ein schlechtes – und braucht wirklich jede Selbstständige eins und sogar kleine- und mittelständige Unternehmen?

Ich hab in den letzten Jahren über 150 Selbstständige beim Freebie-Aufbau begleitet. Manche kamen mit einer vagen Idee, manche mit einem fertigen PDF, das niemand herunterlud. Was ich dabei gelernt hab: Es gibt ein paar Stellschrauben, die fast immer den Unterschied machen. Die zeig ich dir hier.

Was ist ein Freebie genau – und was ist es nicht?

Ein Freebie ist ein kostenloses Angebot, das du im Tausch gegen eine E-Mail-Adresse anbietest. Du gibst etwas Wertvolles, deine Besucherin gibt dir die Möglichkeit, sie weiterhin zu erreichen. Nicht über den Instagram-Algorithmus, nicht über Google-Rankings – sondern direkt in ihrem Postfach.

Das kann eine Checkliste sein, ein Workbook, eine Vorlage, ein Mini-Training, ein Quiz. Das Format ist zweitrangig. Was zählt: Dein Freebie löst ein konkretes Problem deiner Zielgruppe. Kein vages "hilft irgendwie weiter". Sondern DAS Problem, das sie gerade nachts um 23 Uhr in Google eintippt.

Was ein Freebie nicht ist

Ein Freebie ist kein ganzer Kurs zum Nulltarif. Kein 40-seitiges E-Book, das niemand liest. Und erst recht kein "Hier, nimm alles was ich weiß, kostenlos" – denn das führt dazu, dass deine Wunschkundin danach keinen Bedarf mehr an deiner eigentlichen Leistung hat. Dazu gleich mehr bei den typischen Fehlern.

Ein Freebie ist auch kein Geschenk ohne Gegenleistung. Der Deal ist transparent: Du bekommst etwas Hilfreiches, ich darf dir danach E-Mails schicken. Beide Seiten wissen, worauf sie sich einlassen. Genau deshalb funktioniert es – wenn das Angebot stimmt.

Freebie, Lead Magnet, 0-Euro-Angebot – was denn nun?

Ehrlich gesagt ist ziemlich egal, wie du es nennst. "Lead Magnet" klingt technischer und kommt aus dem amerikanischen Online-Marketing. "Freebie" ist der Begriff, den die meisten Selbstständigen und KMU im deutschsprachigen Raum verwenden. "0-Euro-Angebot" hat sich als Alternative etabliert, seit es eine Diskussion darüber gab, ob man "Freebie" überhaupt noch sagen darf – dazu mehr bei den häufigen Fragen weiter unten.

Hier im Beitrag nutze ich "Freebie", weil es der Begriff ist, nach dem die meisten suchen.

Warum funktionieren Freebies so gut?

Starten wir mit einem kurzen Blick auf das Grundproblem: Du hast eine Website, vielleicht einen Blog, vielleicht einen Instagram-Kanal. Menschen kommen vorbei, finden deine Inhalte hilfreich – und gehen wieder. Für immer. Du weißt nicht, wer sie waren. Du kannst ihnen nicht schreiben.

Ein Newsletter-Anmeldeformular mit "Trag dich ein für regelmäßige Tipps" ändert daran kaum was. Weil "regelmäßige Tipps" halt kein konkreter Nutzen ist. Und es gibt weitere Gründe, warum sich Leute nicht einfach so zu deinem Newsletter eintragen. Das ist wie ein Restaurant, das mit "Essen" wirbt. Ich meine...logisch...Essen...in einem Restaurant...wer hätte das gedacht... 😉

Ein Freebie macht aus diesem vagen Versprechen plötzlich was Konkretes. Statt "regelmäßige Tipps" heißt es vielleicht: "Hol dir die 5-Schritte-Checkliste, mit der du dein erstes Freebie an einem Nachmittag erstellst." Greifbar. Löst ein Problem. Will man haben.

Die Psychologie hinter einem Freebie für deine potenziellen Kund:innen

Menschen lieben es, etwas zu bekommen. Besonders wenn es spezifisch ist und ein Problem löst, das sie gerade haben. Ein gutes Freebie erzeugt dieses "Oh, genau das brauche ich jetzt"-Gefühl. Und das ist stärker als die Hürde, eine E-Mail-Adresse einzugeben.

Gleichzeitig passiert noch was anderes: Wer dein Freebie herunterlädt, macht einen ersten kleinen Schritt in deine Welt. In der Psychologie heißt das Commitment – eine Mikro-Entscheidung, die weitere Entscheidungen wahrscheinlicher macht. Wer einmal Ja gesagt hat, sagt leichter wieder Ja. Nicht weil du manipulierst, sondern weil die Person sich selbst bestätigt hat: Dieses Thema ist mir wichtig genug, um mich einzutragen.

Warum Freebies 2026 noch funktionieren

"Sind Freebies nicht längst tot? Die Leute sind doch genervt von kostenlosen PDFs." Ja, das höre ich ab und an. Und die ehrliche Antwort: Schlechte Freebies sind tot. Generische 20-Seiten-E-Books, die niemand liest – ja, die funktionieren nicht mehr. Aber spezifische, schnell umsetzbare Freebies? Die funktionieren besser als je zuvor.

Weil die meisten E-Mail-Listen-Strategien 2026 auf Ads basieren. Und viele Selbstständige merken gerade, dass sie sich komplett von bezahlter Reichweite abhängig gemacht haben. Wer ein Freebie hat, das organisch funktioniert – über Blog, SEO, Social Media – hat einen Kanal, der nicht vom Werbebudget abhängt.

Meine Kundin Daniela zum Beispiel: 40 neue Leads pro Tag. Organisch. Ohne Ads. Sie nutzt ihr Freebie, um eine Warteliste für ihren Kurs aufzubauen. Das funktioniert, weil ihr Freebie exakt das Problem ihrer Zielgruppe trifft – und weil die Landingpage stimmt.

Oder meine Kundin Claudia: Auch bei ihr melden sich jeden Tag mehrere neue Personen für den Newsletter an. Weil sie ein passendes Freebie hat. Sie erzählt sehr gern auf Instagram davon. Und das funktioniert - weil die Strategie drumrum funktioniert.

Welche Freebie-Formate gibt es – und welches passt zu dir?

Es gibt dutzende Formate. Hier die, die ich in der Praxis am häufigsten sehe:

Freebie-Format: Checklisten und Kurzanleitungen

Funktioniert gut, wenn deine Zielgruppe ein konkretes To-do hat und sichergehen will, dass sie nichts vergisst. Beispiel: "Checkliste: 10 Punkte, die auf jede Freebie-Landingpage gehören."

Schnell erstellt, schnell konsumiert. Die Leserin hat sofort was davon. Kann allerdings zu oberflächlich wirken, wenn das Thema komplex ist.

Freebie-Format: Workbooks und Worksheets

Für Zielgruppen, die etwas für sich erarbeiten wollen – Klarheit, eine Entscheidung, einen Plan. Beispiel: "Finde deine Freebie-Idee in 30 Minuten."

Dieses Format hat einen hohen wahrgenommenen Wert und bereitet sehr gut auf ein späteres Angebot vor. Die Person investiert Zeit und fühlt sich danach weiter. Kann aber abschrecken, wenn es zu umfangreich aussieht. Und genau hier liegt eine Falle – dazu gleich mehr.

Freebie-Format: Mini-Trainings und Video-Serien

Besonders gut für Coaches und Trainerinnen, deren Persönlichkeit Teil des Angebots ist. Beispiel: "3 kurze Videos: So erstellst du dein erstes Freebie."

Deine Wunschkundin lernt dich kennen – Stimme, Art, Energie. Das baut Vertrauen auf, das kein PDF leisten kann. Dafür hast du natürlich einen etwas höheren Erstellungsaufwand. Und die Videos müssen kurz sein: 3 mal 5-8 Minuten, nicht 3 mal 45, es sei denn du baust einen Funnel für ein Hochpreis-Coaching.

Freebie-Format: Vorlagen und Templates

Wenn deine Zielgruppe was Konkretes umsetzen will und eine Abkürzung sucht. Beispiel: "Canva-Vorlage für deine nächsten 10 Karussell-Posts."

Extrem hoher praktischer Nutzen, spart echte Arbeit. Funktioniert aber nur, wenn die Vorlage wirklich gut ist und zur Zielgruppe passt.

Freebie-Format: Quizze und Selbsttests

Wenn deine Zielgruppe unsicher ist und eine personalisierte Einschätzung will. Beispiel: "Welches Freebie-Format passt zu deinem Business?"

Hohe Conversion-Rate, weil Neugier der stärkste Trigger ist. Und du erfährst was über deine Leads. Dafür technisch aufwendiger – Tools wie Typeform oder Thrive Quizbuilder kosten extra und Lösungen wie Claude Code oder ChatGPT Codex brauchen ein bisschen Einarbeitungszeit.

Und welches Freebie passt jetzt zu dir?

Die ehrliche Antwort: Das kommt auf deine Zielgruppe und dein Angebot an, nicht auf dich persönlich. Frag dich nicht "Was kann ich gut erstellen?", sondern "Was braucht meine Wunschkundin gerade?" und "Was bereitet den Kauf gut vor?".

Schnelle Antwort? Checkliste.
Orientierung? Quiz.
Status Quo oder Potenzial erkennen? Rechner oder Workbook.
Dich kennenlernen? Mini-Training.

Und wenn du unsicher bist: Starte mit einer Checkliste oder einer kurzen Vorlage. Die sind an einem Nachmittag erstellt, und du kannst testen, ob das Thema funktioniert – bevor du ein 5-teiliges Video-Training aufnimmst.

Was macht ein gutes Freebie aus?

Nach über 150 begleiteten Freebie-Launchs sehe ich immer wieder die gleichen Muster. Die Freebies, die funktionieren, haben ein paar Dinge gemeinsam:

1. Ein gutes Freebie löst EIN konkretes Problem

Nicht drei. Nicht "einen umfassenden Überblick". Sondern ein spezifisches Problem, das deine Wunschkundin jetzt gerade hat.

Schlecht: "Alles, was du über Online-Marketing wissen musst"
Gut: "5-Schritte-Checkliste für deine erste Freebie-Landingpage"

Beim zweiten Beispiel weiß die Leserin sofort: Das ist für mich, das hilft mir bei genau dem, was ich gerade versuche. Das erste klingt nach Lehrbuch – und wer will schon ein Lehrbuch lesen?

2. Ein gutes Freebie hat man in 15 Minuten durch

Das ist tatsächlich eine der wichtigsten Sachen, die ich gelernt hab. Wenn dein Freebie so umfangreich ist, dass die Person wochenlang damit beschäftigt ist, hast du ein Problem. Denn in diesen Wochen passiert: nichts. Sie arbeitet dein Freebie durch, fühlt sich beschäftigt – und kauft nicht. Weil sie ja noch genug zu tun hat mit dem kostenlosen Material.

Ein gutes Freebie gibt einen Quick Win. Einen Aha-Moment. Und dann – genau dann – ist die Person bereit für den nächsten Schritt.

3. Ein gutes Freebie macht Lust auf mehr

Klingt widersprüchlich, ist es aber nicht. Dein Freebie löst ein Problem – und öffnet gleichzeitig die Tür zu einem größeren Thema. Es zeigt: Da gibt es noch mehr.

Beispiel: Die 25 Canva-Vorlagen helfen dabei, schneller Posts fertig zu machen. Aber dann kommen die Fragen: Was schreibe ich in die Captions? Wie kann ich das vorplanen? Wie gewinne ich damit Kund:innen? Und genau dafür gibt es dann deinen...äh...in diesem Fall meinen CONTENTBOOST Kurs. 😉

4. Bei einem guten Freebie ist der Titel ein Versprechen

Dein Freebie wird nur heruntergeladen, wenn der Titel klar macht, was die Person bekommt. Konkret und sofort.

Schlecht: "Tipps für dein Business" (Was für Tipps? Welches Problem?)
Gut: "In 30 Minuten zu deiner Freebie-Idee" (Konkretes Ergebnis + Zeitrahmen)

Der Titel ist kein Platz für kreative Wortspiele. Er ist ein Platz für Klarheit.

Die 3 größten Fehler bei Freebies – und wie du sie vermeidest

Drei Fehler tauchen in meinen Begleitungen immer wieder auf. Und sie sind tückisch, weil sie sich erstmal nach einer guten Idee anfühlen.

Fehler 1: Du gibst zu viel im Freebie

Ich verstehe den Impuls. Du willst zeigen, was du kannst. Du willst großzügig sein. "Je mehr ich gebe, desto mehr vertraut man mir." Klingt logisch, stimmt aber nicht.

Wenn dein Freebie so umfangreich ist, dass es das Problem komplett löst, braucht dich danach niemand mehr. Oder – und das sehe ich noch öfter – die Person fühlt sich überfordert und tut gar nichts damit.

Ein Freebie ist ein Appetithäppchen. Kein 5-Gänge-Menü. Es zeigt deiner Wunschkundin, dass du helfen kannst – und macht klar, dass das hier erst der Anfang ist.

Mein Tipp: Frag dich "Löst mein Freebie das Problem zu 100%?" Wenn ja, nimm was raus. Gib 20% der Lösung – die 20%, die den größten Aha-Moment bringen.

Fehler 2: Dein Freebie dauert zu lang

Viele Selbstständige verbringen zu viel Zeit damit, ein Freebie zu erstellen. Aber ganz ehrlich: Ein gutes Freebie sollte dich nicht mehr als 2 Stunden in der Erstellung kosten. Alles andere darf ein Mini-Produkt werden oder braucht ein Preisschild dran.

Fehler 3: Dein Freebie ist zu generisch

"10 Tipps für mehr Selbstbewusstsein."
"Der ultimative Guide für dein Business."
"Alles über Ernährung."

Solche Freebies laden vielleicht tausend Leute runter – von denen aber leider null zu deinen Kund:innen werden. Weil sie nicht spezifisch genug sind, um die richtigen Menschen anzuziehen. Und weil generische Tipps überall im Internet verfügbar sind, kostenlos, ohne E-Mail-Adresse.

Je spezifischer, desto besser. Nicht "Tipps für Selbstständige", sondern "Tipps für Coaches, die gerade ihren ersten Online-Kurs planen."
Nicht "Ernährungstipps", sondern "Meal-Prep-Plan für Berufstätige, die abends keine Energie mehr zum Kochen haben."

Spezifik zieht die richtigen Menschen an. Und stößt die falschen ab. Genau das willst du.

Wie sieht der Weg vom Freebie zur Kundin aus?

Der häufigste Denkfehler: Viele glauben, das Freebie IST die Strategie. Erstellen, auf die Website packen, fertig.

So funktioniert es halt nicht. Das Freebie ist der Anfang eines Weges. Und der Weg hat mehrere Stationen:

Station 1: Die Freebie-Landingpage

Bevor jemand dein Freebie herunterladen kann, braucht es eine Seite, die überzeugt. Das ist deine Freebie-Landingpage – eine eigenständige Seite mit einem einzigen Zweck: Anmeldung holen.

Was drauf gehört: Eine Headline, die das Problem benennt. 3-5 Bullet Points, die zeigen, was im Freebie steckt. Ein Bild vom Freebie (ja, auch bei PDFs – ein Mockup wirkt Wunder). Und ein Anmeldeformular. Mehr nicht.

Meine Freebie-Landingpages konvertieren bei mindestens 30%. Von 100 Besucherinnen tragen sich also mindestens 30 ein. Alles unter 20% zeigt mir, dass irgendwas nicht stimmt – meistens die Headline oder die Bullet Points. Und oft ist die Seite auch einfach zu lang.

Station 2: Die Fast-geschafft-Seite

Nach der Anmeldung kommt nicht sofort das Freebie. Erst die "Fast geschafft"-Seite. Die erklärt: Schau in dein Postfach, bestätige deine Adresse, dann bekommst du den Download. Das ist das Double-Opt-in – in Deutschland ist das Pflicht.

Diese Seite wird fast immer vergessen. Oder sie sagt nur "Danke, schau in dein Postfach." Dabei ist sie eine echte Chance: Du kannst hier schon Vertrauen aufbauen, was über dich erzählen, ein kleines Tripwire-Angebot platzieren oder ganz sanft auf dein Angebot hinweisen.

Station 3: Die Bestätigungsmail und Auslieferung

Die Person bestätigt ihre Adresse und bekommt das Freebie. Klingt banal – aber hier gehen erstaunlich viele Leads verloren. Die Mail landet im Spam. Der Download-Link funktioniert nicht. Oder die Mail ist so nüchtern, dass sie untergeht.

Die Auslieferungsmail ist dein erster richtiger Kontakt. Die Person hat gerade aktiv was von dir angefordert – sie ist aufmerksam, interessiert, offen. Nutze das. Eine persönliche Mail, ein freundlicher Ton, vielleicht ein Satz dazu, was als nächstes kommt. Das macht den Unterschied zwischen "ach ja, irgendein PDF" und "oh, die ist sympathisch, von der will ich mehr lesen."

Wenn dich das Thema interessiert, dann lies hier, was alles in eine Willkommensmail gehört.

Station 4: Die Follow-up-Mails

Hier entscheidet sich, ob aus einem Lead eine Kundin wird. Nach dem Download nicht einfach schweigen und hoffen – sondern eine kurze E-Mail-Sequenz schicken. 3-4 Mails über 7-10 Tage, die Vertrauen aufbauen und zu deinem Angebot führen.

Und zwar nicht mit "Kauf jetzt meinen Kurs!" Sondern: Hilf weiter. Zeig, dass du die Person verstehst. Und wenn der Moment passt, stell dein Angebot vor. Als nächsten logischen Schritt, nicht als Pitch.

Der Freebie-Weg als Ganzes

Landingpage → Fast-geschafft-Seite → Bestätigungsmail → Freebie-Download → Follow-up-Mails → Angebot.

Das ist der Freebie-Funnel. Und jede Station hat Einfluss darauf, ob am Ende jemand kauft. Fehlt eine oder ist eine schlecht umgesetzt, bricht der Weg ab.

Wenn du jetzt denkst "Ok, aber ich hätte schon gern nochmal mehr Hilfe bei Freebie-Auswahl, Landingpage-Erstellung und Auslieferungsmail" – dann schau dir meinen Selbstlern-Kurs "Dein 'Das will ich haben'-Freebie" an. (Mit dem Code FREE26 sparst du 100 €.)

Brauche ich wirklich ein Freebie für mein Business?

Es kommt drauf an. Aber in den meisten Fällen: Ja.

Wann ein Freebie sinnvoll ist

Wenn du online Kunden und Kundinnen gewinnen willst – egal ob über Website, Social Media oder Blog – brauchst du einen Weg, um mit interessierten Menschen in Kontakt zu bleiben. Social-Media-Follower gehören dir nicht. Die kann dir der Algorithmus morgen wegnehmen. Deine E-Mail-Liste gehört dir. Und ein Freebie ist der zuverlässigste Weg, diese Liste aufzubauen. Nicht der einzige, aber der, der am besten funktioniert.

Wann du vielleicht kein Freebie brauchst

Wenn du ausschließlich über persönliche Empfehlungen arbeitest und dein Kalender voll ist – brauchst du kein Freebie. Wenn du ein Problem löst, das super dringlich ist, brauchst du vermutlich auch kein Freebie. Wenn du ein lokales Geschäft hast und deine Kunden nicht online erreichst – wahrscheinlich auch nicht.

Aber ich sag dir ehrlich: Von den über 150 Selbstständigen, die ich begleitet habe, hat keine einzige im Nachhinein gesagt, dass ihr Freebie überflüssig war. Auch die nicht, die vorher skeptisch waren. Weil eine wachsende E-Mail-Liste einfach ein anderes Gefühl gibt. Du bist nicht mehr abhängig von einem einzigen Kanal. Du hast was Eigenes aufgebaut.

Und bei wenig Traffic?

"Ich hab doch nur 100 Besucher im Monat, da lohnt sich das nicht." Doch, gerade dann. Ohne Freebie gehen alle 100 wieder. Mit einem guten Freebie gewinnst du 30-40 davon für deine Liste. Das sind 30-40 Menschen, denen du schreiben kannst. Jeden Monat. Das summiert sich.

Und dein Freebie gibt dir einen Grund, Content zu erstellen, der gezielt Traffic bringt. Blogbeiträge, die auf dein Freebie verlinken. Posts, die auf deine Landingpage führen. Plötzlich hast du ein System statt Einzelaktionen.

Häufige Fragen zu Freebies

Darf ich mein Freebie nur gegen Newsletter-Anmeldung anbieten?

Ja, wenn du es richtig machst. Das Stichwort ist "Koppelungsverbot" und es wird viel diskutiert. In der Praxis heißt das: Du darfst ein Freebie im Tausch gegen eine E-Mail-Adresse anbieten, solange du transparent bist. Die Person muss wissen, dass sie sich für deinen Newsletter anmeldet. Und sie muss sich jederzeit abmelden können. Im Zweifel: Lass dich von einer Rechtsanwältin beraten, die sich mit Online-Marketing-Recht auskennt.

Darf ich es überhaupt "Freebie" nennen?

Es gab eine Phase, in der es hieß, man solle den Begriff nicht mehr verwenden. Der Hintergrund: Eine EU-Richtlinie besagt, dass digitale Inhalte, die gegen Daten getauscht werden, nicht als "kostenlos" beworben werden dürfen – weil die Daten eine Art Bezahlung darstellen. In der Praxis nutzen die meisten Selbstständigen den Begriff trotzdem, weil er sich etabliert hat. Alternativen wie "0-Euro-Angebot" oder "Lead Magnet" funktionieren genauso. Wichtig ist einfach: Sei transparent darüber, was passiert, wenn jemand sich einträgt.

Wie oft sollte ich mein Freebie wechseln?

Seltener als du denkst. Ein gutes Freebie kann jahrelang funktionieren, solange es ein relevantes Problem löst. Prüf regelmäßig: Stimmen die Downloads noch? Ist der Inhalt aktuell? Passt es noch zu deinem Angebot? Wenn ja – lass es laufen. Wenn nein – optimiere, statt komplett neu zu erstellen.

Muss mein Freebie perfekt designt sein?

Nein. Es muss ordentlich aussehen, aber nicht wie aus einer Design-Agentur. Eine saubere Canva-Vorlage reicht völlig. Was zählt, ist der Inhalt. Ich hab Freebies gesehen, die in einer schlichten Word-Datei daherkamen und trotzdem hunderte Downloads hatten – weil der Titel traf und der Inhalt half.

Kann ich mehrere Freebies haben?

Ja, manchmal ist das sogar sinnvoll – besonders wenn du verschiedene Angebote oder Zielgruppen hast. Aber: Starte mit einem. Bring das zum Laufen. Und wenn es funktioniert, denkst du über ein zweites nach.

Dein nächster Schritt: Dein eigenes Freebie

Ein Freebie ist kein Marketing-Trick und kein Trend, der irgendwann vorbeigeht. Es ist ein ehrlicher Tausch: Du gibst echte Hilfe, du bekommst die Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben. Und wenn dein Freebie das richtige Problem löst, im richtigen Umfang, mit dem richtigen Weg danach – dann ist es einer der stärksten Hebel, die du als Selbstständige hast.

Was ich aus über 150 Begleitungen gelernt hab: Der Unterschied zwischen einem Freebie, das 3 Leads im Monat bringt, und einem, das 40 am Tag bringt, liegt nicht im Design. Nicht im Tool. Sondern in der Klarheit. Klarheit darüber, für wen es ist. Welches Problem es löst. Und was danach kommt.

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