Follow-up-Mails nach dem Webinar: die Sequenz, die nachverkauft

Du hast dein Webinar gehalten, am Ende dein Angebot gemacht – und dann? Ein paar Käufe vielleicht, aber die große Welle bleibt aus. Viele Selbstständige glauben an dieser Stelle, ihr Webinar sei der Flop gewesen. Dabei fehlt meistens nur der zweite Teil: die Mails danach.

Der Verkauf entscheidet sich selten am Webinar-Tag. Er entscheidet sich in den Tagen danach, in denen deine Teilnehmer:innen mit dem Gehörten leben, abwägen und reif für die Entscheidung werden. Genau dafür sind Follow-up-Mails da. Ich zeige dir, welche Mails in diese Sequenz gehören und wie du sie schreibst, ohne aufdringlich zu wirken.

Warum sich der Verkauf meist erst nach dem Webinar entscheidet, welche Mails in deine Nachfass-Sequenz gehören und wie du nachfasst, ohne aufdringlich zu wirken.


Kurz gesagt: Follow-up-Mails sind die E-Mails, die du nach deinem Webinar an die Teilnehmer:innen schickst, solange dein Angebot noch buchbar ist. Sie greifen die wichtigsten Einwände auf, erinnern an den Mehrwert und an die Frist und machen den nächsten Schritt leicht. Eine gute Sequenz aus vier bis sechs Mails über drei bis fünf Tage holt oft deutlich mehr Käufe als der Webinar-Tag selbst – weil die meisten Menschen Zeit brauchen, bis sie sich entscheiden.


Warum entscheidet sich der Verkauf erst nach dem Webinar?

Weil Kaufentscheidungen Zeit brauchen. Direkt nach dem Webinar sind die Leute begeistert, aber auch voll mit Eindrücken. Der Alltag holt sie ein, die Begeisterung kühlt ab, und die Frage „Soll ich wirklich?“ schiebt sich nach hinten. Ohne eine Erinnerung passiert dann genau das, was du nicht willst: nichts.

Deine Follow-up-Mails halten das Fenster offen. Sie greifen die Gedanken auf, die zwischen „klingt gut“ und „ich buche“ stehen: Ist das wirklich was für mich? Schaffe ich das zeitlich? Lohnt sich das? Jede Mail nimmt einen dieser Gedanken und beantwortet ihn. So begleitest du die Person durch ihre Entscheidung, statt sie allein zu lassen.

Diese Mails musst du nicht von null texten: Im GETTING RESULTS Marketing Kit liegen fertige E-Mail-Sequenz-Vorlagen

Welche Mails gehören in deine Nachfass-Sequenz?

Du brauchst keine zwanzig Mails. Vier bis sechs reichen, wenn jede einen klaren Job hat:

  1. Die Replay-Mail. Direkt nach dem Webinar: Danke fürs Dabeisein, hier die Aufzeichnung, und hier ist dein Angebot. Kurz und freundlich.
  2. Die Mehrwert-Mail. Greif den wichtigsten Punkt aus dem Webinar nochmal auf und vertiefe ihn. Du zeigst: Da kommt noch mehr, wenn du mit mir arbeitest.
  3. Die Einwand-Mail. Nimm den häufigsten Grund, der Menschen zögern lässt – Zeit, Geld, Zweifel an sich selbst – und beantworte ihn ehrlich.
  4. Die Beweis-Mail. Eine Geschichte, ein Ergebnis, eine Stimme von jemandem, dem dein Weg geholfen hat. Vertrauen schlägt jedes Argument.
  5. Die Frist-Mail. Der letzte Tag. Erinnere klar daran, dass das Fenster schließt, und mach den Schritt zur Buchung so einfach wie möglich.

Diese Sequenz ist die direkte Fortsetzung deines Verkaufswebinars – sie gehört genauso dazu wie der Vortrag selbst.

Wie lang sollte das Verkaufsfenster offen sein?

Drei bis fünf Tage haben sich bewährt. Lang genug, dass auch die Zögerlichen eine echte Chance bekommen, kurz genug, dass die Entscheidung nicht ewig vor sich hin dümpelt. Ein Angebot, das „immer“ buchbar ist, wird nie gebucht – weil es keinen Grund gibt, gerade jetzt zu entscheiden.

Wichtig ist nur: Halte dich an die Frist, die du nennst. Wenn du sagst „bis Sonntag“ und dann doch noch drei Tage dranhängst, lernen deine Leute, dass deine Fristen nichts bedeuten. Beim nächsten Mal wartet dann jede:r erst recht ab.

Was schreibst du, ohne aufdringlich zu wirken?

Der Unterschied zwischen verkaufen und nerven liegt in der Haltung. Aufdringlich wird es, wenn du aus Angst schreibst – wenn jede Mail nur „kauf, kauf, kauf“ ruft. Hilfreich wird es, wenn du aus dem Wunsch schreibst, dass die Person die richtige Entscheidung für sich trifft.

Schreib so, wie du mit einem Menschen reden würdest, der vor einer guten Entscheidung steht und noch ein bisschen Mut braucht. Sprich seine Bedenken offen an. Nimm den Druck raus, indem du auch sagst, für wen dein Angebot gerade nicht passt. Das wirkt nicht schwächer, sondern glaubwürdiger – und verkauft am Ende mehr.

Und denk dran: Diese Mails bauen auf der Beziehung auf, die du vorher schon begonnen hast. Wie du den allerersten Eindruck per Mail richtig setzt, habe ich dir bei der Willkommens-E-Mail aufgeschrieben.


Lass deinen Webinar-Erfolg nicht am fehlenden Nachfassen scheitern. Die Mails danach sind kein Anhängsel – sie sind die Hälfte des Verkaufs. Schreib sie einmal durchdacht auf, und sie arbeiten bei jedem Webinar wieder für dich.

Fertige Vorlagen für genau diese Sequenz – mit der richtigen Reihenfolge und den passenden Texten – findest du im GETTING RESULTS Marketing Kit.

Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.

Marlis

Marlis Schorcht sitzt am Tisch und schaut in die Kamera. SIe hält eine Tasse Kaffee in den Händen.

Ich bin Marlis und ich helfe dir dabei, dein Business und dein Marketing zu optimieren, damit du zielgerichtet Umsatz generierst und genug Zeit übrig hast für deine Familie, laaange Spaziergänge und um Gutes zu tun.

Derzeit helfe ich dir mit:

1. Meinem CONTENTBOOST-System, in dem du eine Content-Kollektion rund um dein Angebot erstellst und es stressfrei in Suchmaschinen, Social Media, Pinterest und Newsletter sichtbar machst, um kontinuierlich neue Leute zu erreichen.

2. Meinem GETTING RESULTS Marketing Kit mit allen relevanten Vorlagen und Trainings rund um deinen Webinar-Funnel, Launchs, E-Mail-Marketing, Salespages und mehr.

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