Social Media oder Website? Was brauchst du zuerst in deiner Selbstständigkeit?

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Und während du noch eifrig überlegst, welches Logo du nun nehmen sollst und welche Farbe dein Button auf der Startseite erhält, scrollen deine potentiellen Kund*innen durch ihre Timeline, ihre Chronik oder ihren Feed und sehen keinen einzigen Post von dir.

Das ist eine meiner Lieblingssätze, wenn mich jemand fragt, ob denn nun Social Media oder die Website wichtiger sind in einer Selbstständigkeit.

Und ja, eine Website ist Pflicht, keine Frage. Aber eine Website kostet Zeit. Und es wäre doch irgendwie schade, wenn du noch keine Kund*innen hast und dir nicht sicher bist, ob deine Business-Idee überhaupt funktioniert, aber viel Zeit in die Erstellung einer Website investierst.

Was, wenn du dann merkst, dass deine Positionierung noch nicht richtig ist? Was, denn du dann merkst, dass dein Produkt gar nicht wirklich das Richtige für deine Zielgruppe ist? Was, wenn du merkst, dass du dich mit deiner Businessidee nach ein paar Monaten gar nicht mehr so wohl fühlst?

Es wäre schade um deine Zeit. Es wäre schade, um deine vergeudete Chance, auf Social Media sichtbar zu werden und dort schnell Feedback zu erhalten.

Was brauchst du also zuerst? Die Website oder Social Media?

In diesem Beitrag schreibe ich dir meine Gedanken dazu auf.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links und Werbung aufgrund persönlicher Empfehlungen.

Social Media oder Website? Die Henne-oder-Ei-Frage für Selbstständige.

Dieser Beitrag wurde abgeleitet aus dem Video, welches du hier oben siehst.

Die Henne oder das Ei? Was war eigentlich zuerst da? Diese große Frage möchte ich heute mal ein wenig weiterspinnen und fragen: Social Media oder Website – was brauchst du zuerst, wenn du mit deinem Business online sichtbar werden willst?

Gängige Praxis scheint zu sein, zunächst eine Menge Geld in die Erstellung einer eigenen Website zu investieren. Viele angehende Selbstständige bezahlen Agenturen dafür und die Sparsameren unter ihnen arbeiten sich selbst in WordPress ein und investieren dabei viiiiiel Zeit und Energie.

Egal, welche Variante du wählst: Du lässt in jedem Fall wertvolle Zeit verstreichen. Zeit, in der du nicht einen einzigen Kunden oder eine einzige Kundin gewinnst.

Aus diesem Grund lautet meine Empfehlung:
Beginne definitiv auf Social Media!

Social Media bietet dir die wundervolle Möglichkeit, dich ziemlich schnell sichtbar zu machen und von Anderen wahrgenommen zu werden – ohne, dass du erst auf Suchmaschinenoptimierung und verbessertes Ranking warten oder bezahlte Anzeigen schalten musst.

Bei Facebook kannst du dir über Interaktion, bei Instagram und LinkedIn zusätzlich über Hashtags, ziemlich einfach eine Reichweite erarbeiten, mit Leuten in Kontakt kommen und dir eine eigene Community aufbauen.

Was denkst du, wie lange es dauert, bis du deinen ersten Website-Klick über Google erhältst?

Aber es ist noch längst nicht alles: Du kannst nämlich während deiner ersten Posts auf Social Media bereits herausfinden, ob dass, was du anbieten möchtest, auch etwas ist, was deine potentiellen Kund*innen interessiert. Und ob es überhaupt potentielle Kund*innen für dich gibt.

Du wirst sehr schnell feststellen, ob deine Tipps tatsächlich hilfreich für deine Leser*innen sind.

Du wirst schnell herausfinden, ob du dich mit dem, was du machst oder machen möchtest, überhaupt wohlfühlst.

Mit jedem Post, den du schreibst, spürst du in dich hinein und merkst, ob dir das angeschnittene Thema leicht von der Hand geht oder vielleicht doch noch nicht so ganz das Richtige für dich ist.

Also, was hindert dich daran, auf Social Media durchzustarten?

Vielleicht feilst du noch an deiner Positionierung und fühlst dich hin und wieder unsicher, wen du eigentlich ansprechen willst. Vielleicht fühlt sich dein gesamtes Konzept noch etwas unklar an und du denkst, du brauchst einfach noch Zeit um Klarheit zu gewinnen. Glaub mir, mit diesen Gedanken bist du nicht allein und mein Rat an dich lautet: Hör auf damit!

Während du nämlich darüber nachdenkst, was alles sein könnte und ob deine Idee oder dein Produkt das Richtige oder nicht das Richtige ist, geht wertvolle Zeit ins Land.

Zeit, in der du nicht herausfindest, ob deine Idee richtig oder falsch ist. Einfach aus dem Grund, weil du nicht sichtbar bist. Niemand kann dich sehen und dir Feedback darüber geben, ob er mehr über dich erfahren möchte – oder eben nicht.

Solange du mit deiner Idee nicht nach Außen gehst, wirst du nicht bemerken, ob es dir leicht fällt, über deine Themen zu schreiben oder ob du irgendwo blockiert bist und mit diesem Thema doch nicht wie geplant weitergehen möchtest.

Mach dir auch klar: Während du Zeit verstreichen lässt, werden Andere sichtbar.

Lass das nicht zu und komm schnell in die Umsetzung! Mein Ansatz ist #betterdonethanperfect. Social Media gibt dir die Möglichkeit dazu.

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Im Gegensatz zu einer Website bietet dir Social Media den großen Vorteil, dich selbst superschnell zu reflektieren bei allem, was du machst. Zusätzlich kannst du dir eine Community aufbauen, was sehr, sehr hilfreich ist.

Eine Community hilft dir nämlich nicht nur dabei, deinen Expertenstatus zu etablieren, sie kann dich auch unheimlich voranbringen, indem sie dir Feedback gibt oder mit dir gemeinsam Produkte erstellt und entwickelt. Innerhalb deiner Community kannst du zum Beispiel eine Produktidee ganz unkompliziert und schnell einmal testen – und darüber vielleicht sogar direkt deine ersten Kund*innen generieren. Und das alles ganz ohne Website!

Deine Website kommt erst dann ins Spiel, wenn du eine Weile auf Social Media aktiv bist und merkst, dass deine Idee funktioniert. Wenn Leute kommen und dich anfragen. Wenn du dein erstes Geld bekommen hast. Dann kannst du anfangen, dir eine Website zu bauen.

Weil du dann weißt, dass deine Produkte funktionieren und nachgefragt werden.

Du hast mithilfe von Social Media inzwischen sehr vieles gelernt:

Du weißt, welche Themen auf Resonanz stoßen und welche nicht so wirklich ankommen.

Du hast herausgefunden, mit welchen Themen du dich super wohlgefühlt hast und welche einfach nicht so richtig dein Ding waren.

Wenn du nun die Schnittmengen dieses erworbenen Wissens zusammenfügst, weißt du ganz genau, was alles auf deine Website gehört und dann darfst du auch Geld für ihre Erstellung in die Hand nehmen oder Zeit investieren.

Für alles Andere gilt: Social Media ist super, um einfach und schnell zu starten, sichtbar zu werden und mit den richtigen Leuten in Kontakt zu kommen.

Social Media hilft dir dabei, dich zu testen, zu reflektieren und zu positionieren und verschafft dir darüber mehr Klarheit und Selbstvertrauen in deine Leistung.

Bist du  bereit, auf Social Media sichtbar zu werden?

🍀 Marlis

marlis schorcht (1)

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