Onlinekurs oder Mitgliederbereich – schöne Idee. Aber dann kommt die unromantische Frage: Wo legst du das Ganze eigentlich ab? Irgendeine Plattform muss her, auf der deine Inhalte liegen, deine Teilnehmer:innen sich einloggen und am Ende nichts aussieht wie aus dem Webseiten-Baukasten von 2009. Und im deutschsprachigen Raum fällt dabei immer wieder ein Name: Coachy *.
Tja, und jetzt kommt der Teil, den die meisten Erfahrungsberichte nicht haben: Ich hoste meine komplette Marketing-Bibliothek seit Jahren selbst auf Coachy *. Ich schreibe hier also nicht aus der Theorie oder aus drei Werbevideos zusammengeklaubt, sondern aus dem ganz normalen Alltag. Schauen wir uns ehrlich an, was die Plattform kann, was sie kostet – und für wen sie sich wirklich lohnt.
Kurz gesagt: Coachy ist eine deutsche Plattform, um Onlinekurse und Mitgliederbereiche zu erstellen und zu hosten. Die Stärken: einfache Bedienung, aufgeräumte Mitgliederbereiche und deutschsprachiger Support. Die Preise starten bei rund 35 € im Monat (jährliche Zahlung), und du kannst 30 Tage kostenlos testen. Für Selbstständige, die unkompliziert Videokurse oder Memberships anbieten wollen, ist es eine der solidesten Optionen – fürs Verkaufen selbst brauchst du je nach Setup aber noch einen Checkout dazu.
Was ist Coachy – und was kann es?
Coachy ist ein Tool, mit dem du deine eigene Lernplattform baust: Videokurse, Mitgliederbereiche, geschützte Inhalte. Du lädst deine Videos und Materialien hoch, legst fest, wer was sehen darf, und deine Teilnehmer:innen bekommen einen sauberen, übersichtlichen Bereich zum Lernen.
Praktisch finde ich vor allem die einfache Handhabung. Du brauchst kein Technikstudium, um einen Kurs aufzusetzen – die Mitgliederbereiche sehen ohne viel Gefummel ordentlich aus. Dazu kommen Funktionen wie eigene Landingpages, eine zeitgesteuerte Freigabe von Inhalten und Anbindung an deinen Newsletter-Anbieter. In der größeren Variante kannst du auch eine eigene Domain nutzen und mehrere Kurse anbieten.
Was kostet Coachy?
Coachy hat drei Pakete: Premium für rund 35 € im Monat, Deluxe für etwa 65 € und Enterprise für 195 € – jeweils bei jährlicher Zahlung, monatlich wird es etwas teurer. Schon im Premium-Paket sind die wichtigen Grundfunktionen drin, mit Deluxe kommen mehr Kurse, eigene Domain und detaillierte Statistiken dazu.
Du musst dich nicht blind entscheiden: Coachy lässt sich 30 Tage kostenlos testen. Das würde ich auch jedem empfehlen – einfach mal einen Kurs anlegen und schauen, ob sich das gut anfühlt.
Wenn du dir selbst ein Bild machen willst, statt nur meinen Erfahrungen zu vertrauen: Du kannst Coachy 30 Tage kostenlos testen* und in Ruhe durchklicken, bevor du dich festlegst.
Für wen lohnt sich Coachy – und für wen nicht?
Coachy lohnt sich für dich, wenn du Videokurse oder einen Mitgliederbereich anbietest, eine deutsche Lösung mit deutschem Support möchtest und Wert auf einfache Bedienung legst. Gerade wenn du nicht ewig in Technik versinken willst, ist das ein großer Pluspunkt.
Weniger der passende Startpunkt ist Coachy, wenn du gar keine geschützten Inhalte hast, sondern nur ein einzelnes E-Book oder Template verkaufst – dann reicht oft schon eine reine Verkaufsplattform. Und wenn du eine komplette All-in-one-Lösung mit allem Drum und Dran suchst, schau dir vorher genau an, was du wirklich brauchst, damit du nicht für Funktionen zahlst, die du nie nutzt.
Brauchst du neben Coachy noch eine Verkaufsplattform?
Das ist der Punkt, an dem viele durcheinanderkommen, deshalb sag ich es klar: Coachy ist in erster Linie der Ort, an dem dein Kurs liegt und deine Leute lernen. Den eigentlichen Verkauf – also Bezahlung, Rechnung, Umsatzsteuer – wickelst du je nach Setup über einen Checkout-Anbieter ab.
Wie so ein Verkaufs- und Checkout-Anbieter funktioniert, habe ich dir am Beispiel von Digistore24 erklärt. Und falls du noch schwankst, worüber du verkaufst, hilft dir der Vergleich von CopeCart und Digistore24. Coachy fürs Hosten, ein Checkout fürs Verkaufen – zusammen ergibt das ein rundes, schlankes Setup.
Mein Fazit zu Coachy
Ich nutze Coachy selbst und bin zufrieden – gerade weil es nicht überladen ist. Es macht genau das, was es soll, ohne dass ich mich durch hundert Funktionen kämpfen muss. Für Selbstständige, die einen Kurs oder eine Membership starten und eine unkomplizierte, deutsche Lösung wollen, ist es für mich eine der ersten Adressen.
Am besten überzeugst du dich selbst – im kostenlosen Test merkst du in einer halben Stunde, ob es zu dir passt.
Coachy 30 Tage kostenlos testen*
Eine gute Plattform nimmt dir Technik-Stress ab, statt neuen zu schaffen. Wenn Coachy dir genau das gibt, hast du den Kopf wieder frei für das, worauf es ankommt: deinen Kurs und die Menschen, die davon profitieren.
Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.
Marlis

