Onlinekurs oder Mitgliederbereich starten – und zack, stehst du im deutschsprachigen Raum vor zwei Namen, die dir ständig um die Ohren gehauen werden: Coachy * und ablefy (die Plattform, die früher elopage hieß). Beide tauchen in jeder zweiten Empfehlung auf, und genau deshalb sitzt du jetzt vermutlich da und denkst: Ja super, und welche nehme ich jetzt?
Kenne ich. Ich nutze Coachy * selbst für meine Bibliothek und kenne ablefy gut genug, um weder ins Schwärmen noch ins Schimpfen zu verfallen. Statt dir ein schnelles „nimm einfach X“ hinzuwerfen, gehen wir ehrlich durch, was die beiden wirklich unterscheidet – damit DU am Ende die Entscheidung triffst, die zu deinem Business passt.
Kurz gesagt: Coachy und ablefy lösen unterschiedliche Probleme. Coachy ist eine schlanke, einfache Plattform fürs Hosten von Kursen und Mitgliederbereichen (ab ca. 35 €/Monat, deutscher Support) – fürs Verkaufen brauchst du meist noch einen Checkout dazu. ablefy (ehemals elopage) ist eine All-in-one-Lösung: Sie hostet deinen Kurs UND wickelt den Verkauf ab – Zahlung, Rechnung und Steuer übernimmt ablefy als Reseller (ab 29 €/Monat). Kurz: Coachy für einfach und fokussiert, ablefy für alles aus einer Hand.
Coachy und ablefy – wo liegt der Unterschied?
Der entscheidende Unterschied ist gar nicht der Preis, sondern der Zweck. Coachy ist ein Spezialist: Es konzentriert sich darauf, dass dein Kurs gut aussieht und deine Teilnehmer:innen einen aufgeräumten Mitgliederbereich haben. Den Verkauf – also Bezahlung, Rechnung, Umsatzsteuer – regelst du bei Coachy in der Regel über einen separaten Checkout-Anbieter.
ablefy geht breiter. Es ist eine All-in-one-Plattform, die das Hosten und das Verkaufen in einem macht. ablefy tritt dabei als Reseller auf, übernimmt also die komplette Zahlungs- und Rechnungsabwicklung für dich. Du hast dafür ein Tool mehr unter einem Dach – zahlst aber auch für Funktionen, die du vielleicht gar nicht alle brauchst.
Was kann Coachy?
Coachy ist die unkomplizierte Wahl. Du baust Videokurse und Mitgliederbereiche, ohne Technikstudium, mit deutschem Support und ordentlichem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Pakete starten bei rund 35 € im Monat, und du kannst 30 Tage kostenlos testen.
Was Coachy bewusst nicht macht: den Verkauf. Du brauchst also einen Checkout-Anbieter dazu, der Zahlung, Rechnung und Steuer übernimmt. Das klingt erst mal nach mehr Aufwand, ist aber oft gar keiner – wie so ein Checkout funktioniert, habe ich dir am Beispiel von Digistore24 erklärt. Mehr Details und meine Erfahrung mit der Plattform findest du im Coachy-Erfahrungsbericht.
Was kann ablefy (ehemals elopage)?
ablefy ist die All-in-one-Variante. Über ein einziges Dashboard verkaufst du nicht nur Onlinekurse, sondern auch Webinare, Coachings, E-Books, Tickets oder Mitgliederbereiche – inklusive Zahlungsabwicklung, Rechnung und Steuer über das Reseller-Modell.
Bei den Preisen ist ablefy gestaffelt: Essential ab 29 €, Advanced ab 99 € und Professional ab 279 € im Monat (mit eigener Reseller-Funktion in der größten Stufe). Testen kannst du 14 Tage lang, ohne Kreditkarte. Der Funktionsumfang ist größer als bei Coachy – das ist Segen und Fluch zugleich: mehr Möglichkeiten, aber auch mehr, in das du dich erst mal reindenken musst.
Ein Tipp, bevor wir zum Fazit kommen: Du musst dich nicht blind entscheiden. Coachy kannst du 30 Tage kostenlos testen* und ablefy 14 Tage – einmal selbst durchklicken sagt oft mehr als jeder Vergleich.
Coachy oder ablefy – was passt zu wem?
Damit du nicht raten musst, hier die ehrliche Einordnung.
Nimm Coachy, wenn du:
- in erster Linie Kurse oder einen Mitgliederbereich hosten willst,
- es schlank und einfach magst, ohne dich durch hundert Funktionen zu kämpfen,
- deutschen Support schätzt,
- einen Checkout schon hast oder gern getrennt aufsetzt (z. B. über CopeCart oder Digistore24).
Nimm ablefy, wenn du:
- alles aus einer Hand willst – Hosten und Verkaufen in einem Tool,
- verschiedene Produkttypen anbietest (Kurse, Webinare, Tickets, E-Books),
- dir die getrennte Lösung mit separatem Checkout zu fummelig ist,
- bereit bist, dich in ein etwas umfangreicheres System einzuarbeiten.
Mein Fazit
Ich nutze Coachy, weil ich es gern schlank halte und meinen Verkauf ohnehin getrennt geregelt habe. Für mich ist die Aufteilung – Coachy fürs Hosten, ein Checkout fürs Verkaufen – die übersichtlichere Lösung.
Wenn du dagegen wirklich alles unter einem Dach willst und dich nicht mit zwei Tools beschäftigen magst, ist ablefy die passendere Wahl. Beide bieten dir eine kostenlose Testphase – und ehrlich, das ist der beste Weg zur Entscheidung. Leg in beiden einen Testkurs an und schau, wo es sich für dich richtiger anfühlt.
Coachy 30 Tage kostenlos testen*
ablefy 14 Tage kostenlos testen*
Es gibt hier kein richtig oder falsch – nur ein Tool, das zu deiner Arbeitsweise passt. Such dir das aus, mit dem du leichter ins Tun kommst, statt dich in der Technik zu verlieren.
Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.
Marlis

