Lohnt sich Pinterest für Selbstständige?

Pinterest landet bei den meisten Selbstständigen irgendwo zwischen „mach ich vielleicht mal“ und „ist das nicht was für Hochzeitsdeko und Rezepte?“. Beides verschenkt eine Menge – weil Pinterest etwas kann, was Instagram und LinkedIn nicht können.

Ich sag dir gleich vorweg: Pinterest ist nicht für jede und jeden das Richtige. Aber für viele Selbstständige, die digitale Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, ist es einer der unterschätztesten Kanäle überhaupt. Und zwar aus einem Grund, den die meisten Pinterest-Tipps unterschlagen: Es ist der einzige Kanal, der noch für dich arbeitet, wenn du längst offline bist. Schauen wir uns ehrlich an, woran das liegt und ob es sich für dich lohnt.


Kurz gesagt: Für die meisten Selbstständigen, die auffindbar sein wollen, ohne täglich zu posten, lohnt sich Pinterest – weil es keine Social-Media-Plattform ist, sondern eine Suchmaschine. Ein guter Pin wird über Monate, oft sogar Jahre, immer wieder über die Suche gefunden – lange nach dem Tag der Veröffentlichung. Pinterest erreicht Menschen im Planungs- und Kaufmodus. Es braucht aber gute, suchoptimierte Pins und ein bisschen Dranbleiben – ein paar frische Pins pro Tag reichen.


Ist Pinterest überhaupt Social Media – oder eine Suchmaschine?

Eine Suchmaschine. Und genau das ist der Denkfehler, der so viele abhält. Pinterest funktioniert nicht wie ein Feed, in dem du deinen Follower:innen etwas zeigst. Es funktioniert wie Google: Menschen tippen ein, was sie suchen, und Pinterest spielt ihnen passende Pins aus – auch wenn sie dir überhaupt nicht folgen.

Das ändert alles. Du brauchst keine große Reichweite, keine Community, die du bei Laune hältst. Du brauchst Inhalte, die zu dem passen, was Menschen suchen. Spannend dabei: Die allermeisten Suchen auf Pinterest enthalten keinen Markennamen. Die Leute suchen nach Lösungen und Ideen, nicht nach bestimmten Anbietern – und das ist deine Chance, gefunden zu werden, obwohl dich noch niemand kennt.

Warum lohnt sich Pinterest gerade für Selbstständige?

Wegen der Haltbarkeit. Ein guter Pin nimmt über Wochen langsam Fahrt auf und taucht danach noch monate- bis jahrelang in der Suche auf, wenn Menschen nach dem Thema suchen. Das ist der große Unterschied zu einem klassischen Feed-Post, der seine Aufmerksamkeit vor allem rund um die Veröffentlichung bekommt.

Lies das nochmal, denn da steckt der ganze Unterschied drin. Du erstellst einen Pin einmal, und er arbeitet monatelang für dich, ohne dass du nachlegen musst. Das ist genau die Logik, nach der ein passives Business funktioniert: einmal erstellen, lange gefunden werden. Während du auf Instagram ständig nachposten musst, nur um sichtbar zu bleiben, sammelt ein Pin im Hintergrund weiter Reichweite.

Dazu kommt die Kaufabsicht. Menschen auf Pinterest planen – die nächste Reise, die Selbstständigkeit, das Projekt. Sie sind im Recherche- und Entscheidungsmodus, nicht im Berieselungsmodus. Wenn sie auf deinen Pin klicken, sind sie einer Entscheidung oft näher als jemand, der durch den Instagram-Feed scrollt. Pinterest ist damit auch der Beweis, dass du nicht zwingend Social Media im klassischen Sinn brauchst, um online gefunden zu werden.

Für wen lohnt sich Pinterest – und für wen nicht?

Damit du es nicht blind ausprobierst, hier die ehrliche Einordnung.

Pinterest lohnt sich für dich, wenn:

  • du Inhalte hast, nach denen Menschen suchen – Anleitungen, Ideen, Lösungen, Inspiration.
  • du etwas verkaufst, das man plant oder recherchiert: digitale Produkte, Kurse, Beratung, alles rund ums Gestalten, Wohnen, Business, Gesundheit.
  • du einen Blog oder eine Website hast, auf die du Menschen leiten kannst.
  • du auffindbar sein willst, ohne jeden Tag aktiv posten zu müssen.

Eher nicht der erste Kanal ist Pinterest, wenn:

  • dein Angebot rein lokal und spontan ist (der schnelle Friseurtermin um die Ecke).
  • du gar keine visuellen Inhalte oder kein Ziel zum Verlinken hast.
  • du sofort Umsatz brauchst – Pinterest ist ein Marathon, kein Sprint, der erste Schwung kommt erst nach ein paar Monaten.

Was brauchst du, damit Pinterest funktioniert?

Drei Dinge. Erstens gute Pins – klare, ansprechende Bilder mit lesbarem Text, die zum Klicken einladen. Mit einem Tool wie Canva* geht das schnell, und wie du Pins zügig erstellst, habe ich dir separat aufgeschrieben.

Zweitens Keywords. Weil Pinterest eine Suchmaschine ist, musst du wissen, wonach deine Leute suchen, und genau diese Worte in Pin-Titel und Beschreibung packen. Das ist Pinterest-SEO, und es ist deutlich einfacher als Google-SEO.

Drittens Stetigkeit. Pinterest belohnt regelmäßiges, frisches Pinnen – aber keine Sorge: Ein paar gute Pins pro Tag reichen, Qualität schlägt Masse. Wenn du das nicht jeden Tag von Hand machen willst, helfen Planungstools wie Pingenerator* oder Tailwind, die im Hintergrund für dich pinnen. So wird aus einem Blogbeitrag über Wochen ein steter Strom an Pins, ohne dass du täglich an den Schreibtisch musst.


Pinterest ist kein Einzelkämpfer

Das Schöne ist: Pinterest funktioniert am besten, wenn es nicht allein steht. Ein Blogbeitrag wird zu mehreren Pins, die wiederum Menschen auf den Beitrag holen, der sie in deinen Newsletter führt. So greift eins ins andere – und genau dieses Ineinandergreifen ist der Kern vom CONTENTBOOST System. Es zeigt dir Schritt für Schritt, wie aus deinem Angebot Content-Kollektionen für Blog, Pinterest, Social Media und Newsletter werden – mein kompletter Ansatz für Content-Marketing mit System statt Stress.

Wenn du wissen willst, wie das aussieht: Du bekommst hier einen Überblick über das CONTENTBOOST System.


Lohnt sich Pinterest für dich? Wenn du auffindbar sein willst, ohne im Feed zu verschwinden, dann ja. Es ist ruhiger als Instagram, hält länger und arbeitet für dich, während du längst an etwas anderem sitzt. Genau das, was du dir vermutlich wünschst.

Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.

Marlis

Marlis Schorcht sitzt am Tisch und schaut in die Kamera. SIe hält eine Tasse Kaffee in den Händen.

Ich bin Marlis und ich helfe dir dabei, dein Business und dein Marketing zu optimieren, damit du zielgerichtet Umsatz generierst und genug Zeit übrig hast für deine Familie, laaange Spaziergänge und um Gutes zu tun.

Derzeit helfe ich dir mit:

1. Meinem CONTENTBOOST-System, in dem du eine Content-Kollektion rund um dein Angebot erstellst und es stressfrei in Suchmaschinen, Social Media, Pinterest und Newsletter sichtbar machst, um kontinuierlich neue Leute zu erreichen.

2. Meinem GETTING RESULTS Marketing Kit mit allen relevanten Vorlagen und Trainings rund um deinen Webinar-Funnel, Launchs, E-Mail-Marketing, Salespages und mehr.

Mini-Empfehlungen: Diesen Beitrag habe ich mit Thrive Architect* erstellt. Wenn du über Social Media hierher gefunden hast, dann liegt das vermutlich an dem Tool Missinglettr*, mit dem man automatisiert aus Blogbeiträgen Social Media Posts machen lassen kann oder am Tool Publer*, mit dem ich meine "normalen" Social Media Posts erstelle und vorplane.

>