Dein Business steuern – Teil 2: Mehr Impact erzielen, ohne selbst-und-ständig zu arbeiten

online und offline business

Kennst du Marie?  Marie war meine allererste Mentoring-Kundin. Hoch motiviert. Ehrgeizig. Zielstrebig. Ich unterstützte sie damals bei der Optimierung ihrer Website, beim Sortieren ihrer Positionierung und wir arbeiteten an ihrem Money-Mindset.

Marie meldete sich nun erneut bei mir mit ein paar Gedanken, die so beschäftigen und bat mich um Impulse für sie.

Im ersten Teil dieser Blog-Serie ging es um die Frage: "Wie schaffe ich es, mehr Zeit für mich übrig zu haben und trotzdem ausreichend Umsatz zu erzielen?"

Marie schrieb weiter: "Ich habe nicht den Impact, den ich mir wünsche. Ich habe so oft das Gefühl, nicht genug zu tun, um die Gesellschaft positiv zu beeinflussen. Gleichzeitig denke ich, dass meine Zielgruppe nicht die klassische Online-Kurs-Zielgruppe ist. Was kann ich tun?"

Geht es dir manchmal auch so? Dann findest du in diesem Blog-Beitrag meine Gedanken dazu.

Los geht's!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Links zu externen Seiten und Produkten. Affiliate-Links habe ich mit einem Stern gekennzeichnet. Grundsätzlich verlinke ich nur zu Produkten, die ich selbst kenne oder von Herzen empfehlen möchte.

Um mehr Impact, also mehr Wirkung zu erzielen, aber gleichzeitig nicht selbst-und-ständig zu arbeiten, brauchst du zwei Dinge:

1. Mehr Sichtbarkeit bei den richtigen Personen.

2. Die richtigen Produkte für die richtigen Personen.

Wie erhöhe ich meine Sichtbarkeit bei den richtigen Personen?

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Diese Frage beinhaltet gleich  mehrere weitere Fragen:

Was ist Sichtbarkeit?

Wie hoch muss Sichtbarkeit sein?

Wer sind die richtigen Personen?

Lass uns das nacheinander anschauen. Und zwar von hinten nach vorne.

Um von den richtigen Personen wahrgenommen zu werden, musst du erkennen, wer die richtigen Personen sind!

Wem willst du wirklich am allermeisten helfen?

Da Marie viel mit Institutionen und Vereinen zu tun hat, stelle ich noch eine weitere Frage: Wer innerhalb einer Institution oder eines Vereins soll dich wahrnehmen und warum?

Finde darüber so viel wie möglich heraus!

Wo steht diese Person jetzt?

Warum ist dein Thema jetzt für sie wichtig?

In welchen Situationen ihres Alltags merkt diese Person, dass sie Unterstützung brauchen könnte?

Wie sucht diese Person Unterstützung?

Wie konsumiert diese Person Inhalte?

Wo informiert sich diese Person über dein Thema?

WO musst du also sichtbar sein, damit diese Person dich wahrnehmen kann?

Und WIE musst du sichtbar sein, damit diese Person dich ganz selbstverständlich wahrnimmt?

Ganz schön viele Fragen, oder? Aber nimm dir die Zeit, diese zu beantworten! Diese Antworten bilden das Fundament deiner gesamten Sichtbarkeit. Dies sind die Fragen, um die sich teilweise ganze Mentorings bei mir drehen. Dies sind die Themen, die sowohl in meinem Content-Effekt-Kurs als auch in der Mastermind-Gruppe immer wieder eine wichtige Rolle spielen!

Dein Business-Erfolg ist davon abhängig, ob du von den Richtigen für das Richtige wahrgenommen wirst.

Denke dabei nicht nur an online ODER offline. Deine zukünftigen Kund*innen und auch Multiplikator*innen befinden sich online UND offline. Denk dich rein in ihren Alltag und finde deine Ansatzpunkte.

Welche Online-Produkte eignen sich für die Kein-klassischer-Onlinekurs-Zielgruppe?

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Hier müssen wir sicherlich erstmal definieren, was denn ein klassischer Onlinekurs ist?

Sicherlich meint Marie einen Kurs, bei dem online Videos in verschiedenen Modulen zur Verfügung stehen und alles durch eine Facebook-Gruppe ergänzt wird.

Das wäre zumindest das, was ich unter einem klassischen Onlinekurs verstehe.

Nun gibt es natürlich mehr Digitale Produkte als nur klassische Onlinekurse.

Auch hier empfehle ich dir wieder, zuerst die Antworten auf die Fragen des ersten Kapitels zu finden.

Wenn du weißt, WIE deine Zielgruppe Inhalte konsumiert, WOFÜR sie die Inhalte braucht, WANN sie die Inhalte braucht und WO sie am liebsten Inhalte konsumiert, wirst du das richtige Produkt für sie finden.

Vielleicht wird es ein intensives Gruppen-Programm mit einer begrenzten Teilnehmer*innenzahl zu einem Fokusthema.

Vielleicht wird es ein Mitgliederbereich, um deine Zielgruppe langfristig mit bestimmten Themen zu unterstützen.

Vielleicht wird es ein Crashkurs, der an einem Wochenende lokal in deiner Nähe stattfindet.

Vielleicht wird es ein Mix aus Online- und Offline-Elementen?

Es gibt viele Lösungen, sowohl online als auch offline. Sei kreativ!

Und wenn du dir nicht sicher bist, wie deine Zielgruppe so tickt und was sie braucht, dann frag sie. Glaub mir, dass ist der einfachste Weg. Führe Interviews und Umfragen durch und finde Stück für Stück mehr über deine Zielgruppe heraus.

Vergiss bei dieser Überlegung nicht, deine Antworten aus dem ersten Teil dieser Blog-Serie. Finde Produktformate, die auch zu dir, deiner Persönlichkeit und deinen zeitlichen Ressourcen passen.

Impact erzielst du auch abseits der persönlichen Zusammenarbeit.

Wie wäre es mit einem eigenen Buch oder einem Podcast?

Wie wäre es mit einem Konto auf Patreon oder einer Crowdfunding-Strategie?

Finde die Wege, die gut zu dir und deiner Zielgruppe passen!

Ich möchte sehr gern auf die Produktmatrix aus dem Buch "Choose" von Ryan Levesque* verweisen, die ich hier mit eigenen Worten aufführe:

Produktbasiert:

Onlinekurs, Buch, physisches Produkt, Ladengeschäft, etc.

Kund*innenbasiert:

Coaching, Mentoring, Beratung, Gruppencoaching, Mastermind, etc.

Mitgliederbasiert:

Mitgliederbereich

Eventbasiert:

Live-Event, Workshop, Online-Summit, etc.

Ryan Levesque geht noch ein Stück weiter. Er weist darauf hin, dass die linke Spalte recht gut für introvertierte Personen geeignet ist und die rechte Spalte für extrovertierte Selbstständige.

Bevor du dich für ein Produkt oder einen Produktmix entscheidest, sind aber auch noch weitere Fragen wichtig:

Sind deine zukünftigen Kund*innen gewohnt, alleine zu arbeiten oder tauschen sie sich gerne mit anderen aus?

Ist das Thema sensibel und eher vertraulich oder ist ein Austausch möglich?

Wie viel Zeit möchtest du investieren?

Wie viel Zeit kann deine Zielgruppe investieren?

Ich wiederhole mich, aber: Finde Produkte, die zu dir, deiner Persönlichkeit, deinen zeitlichen Ressourcen und deiner Zielgruppe passen!

Welche Voraussetzungen brauche ich dafür?

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Um mehr Impact zu erzielen, brauchst du eine klare Botschaft, die du in die Welt tragen kannst. Finde heraus, was du wirklich verändern möchtest und wem du am allermeisten und warum helfen magst.

Um nicht selbst-und-ständig zu arbeiten ist wichtig, den Alltag, die Sorgen und die Träume deiner zukünftigen Kund*innen richtig richtig richtig gut zu kennen, damit du die richtigen Themen und das richtige Format für sie findest.

Erstelle dir auch eine Kund*innenreise. An welchen Kontaktpunkten kommen potentielle Kund*innen zu dir und wie kannst du sie innerhalb deines Produktportfolios weiterleiten?

Wie werden sie auf die verschiedenen Kontaktpunkte aufmerksam?

Nutzen sie Social Media? Informieren sie sich über Printmedien? Netzwerken sie? Sind sie auf Veranstaltungen zu finden? Wem folgen sie und wem hören sie schon zu?

Wie kannst du dort sichtbar werden, wo sich die Menschen, denen du am allermeisten helfen möchtest, deren Business oder Alltag du verändern möchtest, aufhalten?

Ein super spannendes Thema, findest du nicht?

Fazit: Werde von den Richtigen für das Richtige wahrgenommen und erziele mehr Impact!

Ich hoffe, ich habe dir in diesem Beitrag aufgezeigt, dass du durchaus Einfluss nehmen kannst auf die Gesellschaft und die Welt, auch ohne selbst-und-ständig zu arbeiten.

Je mehr du über deine Wunschkund*innen weißt, desto bessere Produkte wirst du für sie entwickeln und für sie sichtbar machen!

Denke dabei unbedingt auch mal um die Ecke. Weg von deinen bestehenden Produkten und hin zu den Produkten, die deine Wunschkund*innen wirklich brauchen!

Du willst hauptsächlich Non-Profit-Organisationen unterstützen? Dann finde Möglichkeiten der Finanzierung. Crowdfunding, ein eigenes Stipendiat*innen-Programm, eine Querfinanzierung über Speaker*innen-Aufträge oder Buch-Verkäufe. Es gibt soooo viele Möglichkeiten! Von welcher werden deine zukünftigen Kund*innen am meisten profitieren?

Du findest all die Überlegungen gar nicht so leicht?

Dann möchte ich abschließend Werbung für 3 Dinge machen:

1. Wirf einen Blick auf mein Mastermind-Angebot. Dort kannst du dich mit Gleichgesinnten austauschen, deine Ideen reflektieren lassen und neue Impulse finden!

2. Du bist dir ziemlich klar mit deiner Botschaft, deinen zukünftigen Kund*innen und deinen Produkten und willst unbedingt Zeit sparen bei der Sichtbarkeit? Dann wirf einen Blick auf meinen Content-Effekt-Kurs, in dem du lernst, wie du in nur 8 Stunden deine Social Media Posts für einen ganzen Monat erstellst und vorplanst und damit von den Richtigen für das Richtige wahrgenommen wirst.

3. Du hast dein Produkt und hast vor, einen Launch durchzuführen, damit möglichst viele richtige Personen zum richtigen Zeitpunkt darauf aufmerksam werden? Dann wirf einen Blick auf die kostenfreie Workshop-Woche meiner wundervollen Launch-Mentorin Laura Phillips (englisch-sprachig)*, die dir zeigt, wie du das Launchen lieben lernst.

Nun lass mich wissen: Erzielst du schon den Impact, den du dir wünschst?

🍀 Marlis

Marlis Schorcht

Ich bin Marlis und ich möchte, dass du deine Selbstständigkeit lebst und gleichzeitig genug Zeit hast für dich und das Leben drumherum.

Derzeit helfe ich dir mit:

1. Meiner Mastermind-Gruppe, in der du in deinem Tempo und mit Gleichgesinnten dein Business wachsen lässt.

2. Meinem Content-Effekt-Kurs, in dem du lernst, wie du intuitiv in nur 8 Stunden deine Social Media Posts für einen ganzen Monat erstellst und vorplanst und damit Wunschkund*innen anziehst.

3. Digitalen Produkten und Vorlagen für schnellere Contentideen und mehr Interaktion auf Social Media.

  • Annette sagt:

    Vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag!

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