Nicht bei null anfangen: So sieht ein fertiger Webinar-Funnel aus, Schritt für Schritt

Über Webinar-Funnels wird viel geredet. Was meistens fehlt: Jemand, der mal zeigt, wie so ein Ding tatsächlich aussieht, wenn es fertig ist. Nicht die Theorie, nicht die Strategie-Folien – der echte, komplette Funnel mit allen Bausteinen, in der richtigen Reihenfolge.

Hier zeige ich dir die GETTING RESULTS Methode in vier Schritten, von innen nach außen. Am Ende weißt du, welche Teile ein fertiger Webinar-Funnel hat und warum sie in genau dieser Reihenfolge stehen. Fair Warning: Dieser Beitrag ist lang. Weil ein fertiger Funnel halt kein Zweizeiler ist. Spring zu dem Schritt, der dich am meisten interessiert, oder nimm dir die Zeit für alles.

Ich zeige dir, warum die meisten Funnel nie fertig werden – und wie du deinen in vier klaren Schritten aufbaust: Angebot, Webinar, E-Mail-Sequenzen, Sichtbarkeit. Am Ende hast du einen Fahrplan statt einer Dauerbaustelle.

Warum die meisten Funnels nicht fertig werden

Bevor wir uns den fertigen Funnel anschauen, kurz dazu, warum so viele Funnels nie fertig werden. Und das ist kein technisches Problem. Es ist ein Reihenfolge-Problem.

Die meisten Selbstständigen fangen beim Marketing an. Sie posten, sie bauen eine Landingpage, sie denken über Ads nach. Und dann merken sie: Moment, ich hab ja noch gar keine Salespage. Und das Webinar steht auch noch nicht. Und eigentlich bin ich mir bei meinem Angebot auch nicht ganz sicher. Und dann wird es überwältigend und alles bleibt liegen.

Der Kern der GETTING RESULTS Methode ist deswegen nicht ein bestimmtes Tool oder eine bestimmte Taktik. Der Kern ist die Reihenfolge. Von innen nach außen. Erst das, was am nächsten an der Buchung dran ist. Dann Schritt für Schritt nach außen. So wird es machbar, weil du immer nur an einer Sache arbeitest. Und jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf.

Das klingt simpel. Aber wenig Leute machen es so.

Schritt 1: Angebot und Salespage – das Fundament

Warum das Angebot zuerst kommt

Alles beginnt mit deinem Angebot. Nicht mit deinem Content, nicht mit deinem Freebie, nicht mit deinem Instagram-Profil. Sondern mit dem, was du eigentlich verkaufen willst.

Und hier wird es bei vielen schon spannend. Weil „ich biete Coaching an“ halt kein Angebot ist. Ein Angebot hat einen klaren Umfang, ein klares Ergebnis und einen klaren Preis. „6-Monats-Mentoring für Ernährungsberaterinnen, die online Kund:innen gewinnen wollen. 6 Calls, Templates für Salespage und Webinar, Community-Zugang. 2.000 Euro.“ Das ist ein Angebot.

Warum das so wichtig ist: Alles, was danach kommt – Salespage, Webinar, E-Mails – hängt davon ab, dass das Angebot klar ist. Wenn du nicht in zwei Sätzen sagen kannst, was du anbietest, dann kann deine Salespage das auch nicht. Und dein Webinar erst recht nicht.

Die Salespage als Herzstück

Direkt nach dem Angebot kommt die Salespage. Und die ist wichtiger, als die meisten denken. Weil die Salespage der Ort ist, an dem die Kaufentscheidung fällt. Nicht im Webinar, nicht in der E-Mail – auf der Salespage. Alles andere führt dorthin. Aber die Salespage überzeugt.

Eine gute Salespage für Solo-Selbstständige muss keine 10.000-Wort-Landingpage sein. Sie muss klar zeigen: Was ist das Angebot? Für wen ist es? Was bekommt die Person? Was kostet es? Und – ganz wichtig – warum ist das jetzt relevant? Testimonials helfen hier enorm. Nicht die geschliffenen Drei-Satz-Zitate, sondern echte Ergebnisse. „Susanne hat ihren Jahresumsatz verdreifacht.“ Das bleibt hängen.

Was dabei oft schiefgeht

Der häufigste Fehler: Die Salespage als letztes bauen. Nach dem Webinar, nach den E-Mails, irgendwann halt. Und dann ist sie ein Nachgedanke, schnell zusammengeschrieben, ohne echte Überzeugungskraft. Dreh das um. Salespage zuerst. Alles andere führt zu ihr hin.

Schritt 2: Das Webinar – Vertrauen aufbauen in 60 Minuten

Was ein gutes Webinar leistet

Dein Webinar ist der Ort, an dem Fremde zu Interessierten werden. In 60 bis 90 Minuten. Das ist der mächtigste Baustein im ganzen Funnel, weil hier etwas passiert, das kein Blogartikel und kein Freebie leisten kann: Die Person hört dir zu. Sieht, wie du denkst. Versteht, wie du arbeitest. Und entscheidet am Ende, ob sie dir vertraut.

Ein gutes Webinar vermittelt nicht einfach Wissen. Es löst einen Knoten. Es gibt der Person eine Erkenntnis, die sie vorher nicht hatte. Und aus dieser Erkenntnis heraus entsteht ganz natürlich der Wunsch nach dem nächsten Schritt – deinem Angebot.

Wie du von Webinar-Inhalt zum Angebot kommst

Das ist die Stelle, an der die meisten Selbstständigen sich unwohl fühlen. „Ich hab gerade 60 Minuten Wissen gegeben und jetzt soll ich verkaufen?“ Ja. Aber ganz anders, als du denkst.

Wenn dein Webinar gut aufgebaut ist, dann ist das Angebot am Ende keine Unterbrechung, sondern eine logische Konsequenz. Die Person hat verstanden, dass sie ein System braucht. Du hast gezeigt, wie so ein System aussieht. Und jetzt sagst du: „Und wenn du das mit meiner Hilfe umsetzen willst, dann gibt es GETTING RESULTS.“ Das ist kein harter Pitch. Das ist ein Angebot.

Live oder Evergreen?

Beides funktioniert. Meine Empfehlung für den Start: Live anfangen. Weil du so direktes Feedback bekommst. Du siehst, wo Leute abspringen, welche Fragen kommen, was resoniert. Und wenn du das Webinar zwei-, dreimal live gehalten hast und weißt, dass es funktioniert – dann auf Evergreen umstellen.

Eine meiner Kundinnen hat genau das gemacht. Live gestartet, mit 13,6 % Conversion. Dann auf Evergreen umgestellt. Und hatte danach ihren besten August – komplett ohne Instagram.

Was dabei oft schiefgeht

Zu viel Inhalt, zu wenig Erkenntnis. Viele Webinare sind eigentlich Vorlesungen. 47 Folien mit Wissen, das die Leute auch googeln könnten. Was fehlt: der Moment, in dem es Klick macht. Fokussier dich auf diesen einen Moment. Der Rest ist Beiwerk.

Übrigens: Genau diesen Aufbau gehst du im GETTING RESULTS Marketing Kit Schritt für Schritt durch – das Projekt „Dein GETTING RESULTS Webinar Funnel“ führt dich über fünf Wochen von Angebot und Salespage übers Sales-Webinar bis zu den fertigen E-Mail-Sequenzen.

Schritt 3: E-Mail-Sequenzen – für alle, die noch nicht bereit sind

Warum E-Mails so wichtig sind

Nicht jeder, der dein Webinar schaut, bucht direkt. Tatsächlich buchen die meisten nicht direkt. Und das ist völlig normal. Manche brauchen mehr Zeit, mehr Information, mehr Vertrauen. Und genau dafür gibt es die E-Mail-Sequenz nach dem Webinar.

Diese Sequenz hat eine klare Aufgabe: Vertrauen weiter aufbauen, Einwände beantworten und das Angebot nochmal zugänglich machen. Nicht als Druck, sondern als Service. „Hey, du hast mein Webinar geschaut. Hier sind ein paar Gedanken, die dir vielleicht bei der Entscheidung helfen.“

Wie eine gute Sequenz aufgebaut ist

Eine typische Post-Webinar-Sequenz hat vier bis sechs E-Mails über sieben bis zehn Tage. Die erste kommt direkt nach dem Webinar – mit einer Zusammenfassung und dem Link zum Angebot. Dann kommen E-Mails, die jeweils einen spezifischen Einwand behandeln. „Ich hab nicht genug Zeit.“ „Ich bin mir nicht sicher, ob das für meine Nische funktioniert.“ „Das ist ganz schön viel Geld.“

Und am Ende kommt eine E-Mail, die ehrlich sagt: „Das Angebot steht. Wenn es passt, großartig. Wenn nicht, auch okay. Aber die Entscheidung sollte bewusst sein.“

Jenny hat sich ihren kompletten Launch-Freebie-Funnel mit E-Mail-Sequenz aufgebaut und damit 16 Teilnehmerinnen für ihr Gruppenprogramm gewonnen – beim ersten Launch.

Was dabei oft schiefgeht

Zu viel Druck oder zu wenig Substanz. Manche schreiben nur „Kauf jetzt!“ in fünf verschiedenen Varianten. Andere schreiben so vorsichtig, dass sie das Angebot gar nicht erwähnen. Die Mitte ist: Ehrlich sein, konkret sein, und das Angebot nicht verstecken.

Schritt 4: Sichtbarkeit – jetzt wird der Funnel gefüttert

Warum Sichtbarkeit als Letztes kommt

Das ist der Punkt, an dem die meisten stutzen. Sichtbarkeit als letzter Schritt? Ja. Aus einem ganz praktischen Grund: Es hat keinen Sinn, Leute in ein System zu schicken, das noch nicht steht. Wenn dein Webinar nicht fertig ist, deine E-Mail-Sequenz nicht existiert und deine Salespage eine Baustelle ist – dann bringen dir auch 1.000 Besucher am Tag nichts.

Erst wenn innen alles läuft, lohnt es sich, außen sichtbar zu werden.

Welche Kanäle funktionieren

SEO und Blog. Langfristig der stärkste Kanal. Du schreibst Artikel zu Themen, die deine Zielgruppe bei Google sucht. Die Artikel ranken, Leute kommen auf deine Website, am Ende steht der Funnel-Einstieg. Das braucht drei bis sechs Monate, um zu wirken. Aber danach hast du einen Kanal, der jeden Tag für dich arbeitet.

Social Media. Gut für Sichtbarkeit und Community-Aufbau. Aber – und das ist der entscheidende Punkt – Social Media alleine verkauft nicht. Social Media führt zu deinem Funnel. Der Funnel verkauft.

Anzeigen. Der schnellste Weg, wenn du Budget hast und weißt, dass dein Funnel konvertiert. Keine Pflicht, aber ein starker Beschleuniger.

Kooperationen. Gastbeiträge, Podcast-Interviews, gemeinsame Events. Punktuell richtig gut. Und oft unterschätzt.

Freebies und Content-Upgrades als zusätzliche Ebene

Und ganz am Ende – als zusätzliche Ebene – kommen Freebies und Content-Upgrades. Nicht als Kern des Systems, sondern als Ergänzung. Für Menschen, die noch nicht bereit sind, sich ein Webinar anzuschauen, aber trotzdem in deine Welt kommen wollen. Die laden sich ein PDF runter, kommen in deine E-Mail-Liste, und werden irgendwann fürs Webinar warm.

Daniela hat ihren Newsletter organisch um knapp 700 aktive Abonnentinnen aufgebaut und ihre Podcast-Downloads um 6.000 gesteigert. An einem Sonntag hatte sie über 50 neue aktive Leads – komplett ohne Ads. Das zeigt: Wenn das System steht, funktioniert die Sichtbarkeit fast von alleine.

Wie lange dauert es, bis der Funnel steht?

Die meisten meiner Kundinnen brauchen drei bis sechs Monate, bis das Grundgerüst steht und anfängt zu arbeiten. Das hängt davon ab, wie viel Zeit du investieren kannst und wie klar dein Angebot schon ist. Manche sind schneller. Stefanie hatte nach wenigen Tagen bereits ihre Positionierung geschärft, ihr Freebie überarbeitet, zwei Miniprodukte und drei Workshops geplant und ihre E-Mail-Automation mit sehr hoher Öffnungsrate fertig.

Kannst du das alleine machen?

Ja, grundsätzlich schon. Die DIY-Variante von GETTING RESULTS ist genau dafür gedacht. Alles ist als Training aufgebaut, Schritt für Schritt. Wenn du Begleitung willst, gibt es die PLUS-Variante.

Brauchst du technisches Vorwissen?

Nein. Du musst keine Website programmieren und keinen Code schreiben. Du brauchst ein paar Tools – Webinar-Plattform, E-Mail-Marketing-Tool, eine Website. Aber die Einrichtung ist Teil des Trainings.

Was, wenn du noch gar kein Angebot hast?

Dann ist GETTING RESULTS ehrlich gesagt zu früh. Du brauchst zumindest ein Angebot, das du schon mal verkauft hast – auch wenn es nur ein paarmal war. Wenn du noch ganz am Anfang stehst und erst herausfinden musst, was du überhaupt anbietest, dann fang da an. Den Funnel baust du danach.

Was kostet es dich, wenn du nichts änderst?

Diese Frage klingt provokant, ist aber ehrlich gemeint. Wenn du jeden Monat 20 Stunden in manuelles Marketing steckst und dafür 1-2 Kund:innen gewinnst, dann kostet dich das nicht nur Zeit, sondern auch Umsatz. Jeder Monat ohne System ist ein Monat, in dem dein Funnel für dich hätte arbeiten können. Das ist keine Drohung – das ist Mathematik.

Webinar-Funnel aufbauen: Was ich aus vier Jahren gelernt habe

Drei Dinge, die sich nach vier Jahren GETTING RESULTS deutlich zeigen:

Erstens: Die Reihenfolge ist wichtiger als die Perfektion. Ein halbwegs gutes Webinar, das live ist, schlägt ein perfektes Webinar, das in deinem Kopf feststeckt. Immer.

Zweitens: Klein anfangen funktioniert besser als groß planen. Du brauchst keinen 20-teiligen Funnel mit 47 E-Mails. Du brauchst ein Webinar, eine Salespage und drei Follow-up-Mails. Den Rest baust du später.

Drittens: Das System ist nur so gut wie das Angebot dahinter. Kein Funnel der Welt rettet ein Angebot, das keiner braucht. Aber ein gutes Angebot mit einem guten System? Das funktioniert. Zuverlässig.

Wenn du dir dieses System aufbauen willst – Schritt für Schritt, von innen nach außen – dann schau dir GETTING RESULTS an: GETTING RESULTS Marketing Kit

Rechne vorher durch, was für dein Angebot möglich ist:

Funnel-Rechner: Wie viele Besucher brauchst du?

 

Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.

Marlis

Marlis Schorcht sitzt am Tisch und schaut in die Kamera. SIe hält eine Tasse Kaffee in den Händen.

Ich bin Marlis und ich helfe dir dabei, dein Business und dein Marketing zu optimieren, damit du zielgerichtet Umsatz generierst und genug Zeit übrig hast für deine Familie, laaange Spaziergänge und um Gutes zu tun.

Derzeit helfe ich dir mit:

1. Meinem CONTENTBOOST-System, in dem du eine Content-Kollektion rund um dein Angebot erstellst und es stressfrei in Suchmaschinen, Social Media, Pinterest und Newsletter sichtbar machst, um kontinuierlich neue Leute zu erreichen.

2. Meinem GETTING RESULTS Marketing Kit mit allen relevanten Vorlagen und Trainings rund um deinen Webinar-Funnel, Launchs, E-Mail-Marketing, Salespages und mehr.

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