Traffic generieren: Diese 5 Fehler machen deine Angebote & Produkte unsichtbar

„Ich muss mehr Reichweite generieren“, sagen die einen. „Ich brauche mehr Sichtbarkeit“, sagen die anderen, wenn es darum geht, mehr Umsatz zu generieren. Was sie eigentlich meinen: „Ich brauche mehr Traffic.“ Traffic, also die Anzahl der Besucher:innen auf der eigenen Webseite, ist ein wichtiger Baustein beim Aufbau eines erfolgreichen Marketing-Funnels.

Doch leider passieren beim Versuch, Traffic zu generieren, oft Fehler. Und so machen Selbstständige dann häufig komische Dinge: Sie posten ganz viel auf Instagram, sind täglich stundenlang in Facebook-Gruppen unterwegs oder erstellen drei weitere Freebies. Diese Maßnahmen führen aber nicht unbedingt zu mehr Traffic und können sogar kontraproduktiv sein. Die häufigsten Fehler stelle ich dir in diesem Beitrag vor – damit du es besser machen kannst. Let’s talk about Traffic-Fehler.

Transparenz-Disclaimer: Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Links zu externen Seiten und Produkten. Affiliate-Links habe ich mit einem Stern gekennzeichnet. Grundsätzlich verlinke ich nur zu Produkten, die ich selbst kenne oder von Herzen empfehlen möchte.


Kurz gesagt: Mehr posten bringt nicht automatisch mehr Traffic. Fünf Fehler bremsen die meisten Selbstständigen aus: Sie kennen ihre Zahlen nicht und optimieren deshalb nach Gefühl. Sie zeigen zu viele Angebote gleichzeitig und überfordern damit ihre Besucher:innen. Sie sind an den falschen Orten sichtbar, wo ihre Wunschkund:innen gar nicht suchen. Sie leiten Traffic auf die falsche Seite, etwa die Startseite statt einer klaren Landingpage. Und sie nutzen ihre Inhalte nur einmal, statt sie mehrfach arbeiten zu lassen. Die Lösung ist keine einzelne Maßnahme, sondern eine Traffic-Strategie: Zahlen kennen, ein klares Einstiegsprodukt, die richtigen Kanäle und ein Funnel, der Besucher:innen gezielt weiterführt.


Fehler 1: Du kennst deine Zahlen nicht

Regelmäßig frage ich in meiner Community nach dem meistgelesenen Blog-Beitrag der Woche. Was würdest du antworten? Wüsstest du, wo du das nachschauen kannst? Falls ja: YAY! Falls nein, dann lass dir sagen: Du bist damit nicht allein. Tatsächlich wissen viele Selbstständige nicht, was eigentlich auf ihrer Website, ihren Social-Media-Profilen und mit ihren Newslettern passiert.

Dabei kannst du dein Business nur verbessern, wenn du weißt, an welchen Stellen du etwas optimieren darfst. Und nein – das „nach Gefühl“ zu machen, hilft nicht dabei, nachhaltig Traffic zu generieren. Denn du möchtest wissen:

  1. Wer kommt wann und von wo auf deine Landingpage?
  2. Welcher Social-Media-Kanal bringt dir Leads und Umsatz?
  3. Welche Seite ist der häufigste Einstiegspunkt für deine zukünftigen Kund:innen?
  4. Wie viele und welche Besucher:innen deiner Opt-in-Page konvertieren?
  5. Welche Suchbegriffe in den Suchmaschinen führen neue Leute zu dir?
  6. Welche Seiten werden bei Google zwar häufig angezeigt, aber nicht geklickt?

Die Möglichkeiten zur Optimierung sind enorm, wenn du deine Zahlen kennst! Denn dann weißt du, welche eine Veränderung an der richtigen Stelle bereits eine spürbare Verbesserung bringt. Zahlen haben mir geholfen, meine Landingpage für den Social-Media-Kalender auf die ersten Plätze von Google zu bringen. Und Zahlen haben meiner Kundin Stefanie geholfen, ihre besten Blog-Beiträge ausfindig zu machen und so zu optimieren, dass sie kontinuierlich Leads generieren. Ein guter, kostenloser Startpunkt sind die Webmaster-Tools der Suchmaschinen – wie du sie einrichtest, liest du bei Bing Webmaster Tools einrichten.

Fehler 2: Du hast zu viele Angebote & Produkte

Wann fällt es dir leichter, dich zu entscheiden? Wenn du die Auswahl zwischen 43 verschiedenen Eissorten hast – oder wenn du 3 Sorten vor dir siehst? Vermutlich entscheidest du dich schneller bei 3 Sorten. Genauso geht es deinen zukünftigen Kund:innen. Und leider, leider, leider sehe ich auf vielen Websites und Social-Media-Profilen eher die große Angebotsauswahl.

Das hat zur Folge, dass die Entscheidung schwerfällt: „Brauche ich das eine Freebie oder das andere? Ah, sie hat ein Mini-Produkt zum Thema, toll … ach so, hier gäbe es auch gleich einen Selbstlernkurs? Hm, was brauche ich denn jetzt? Puh. Ich schaue lieber erst nochmal ein bisschen, bevor ich mich entscheide.“ Das klingt vielleicht etwas wirr – aber genau so läuft es ab. Und „erstmal schauen“ heißt meistens: nie wiederkommen.

Den meisten Traffic auf dein wichtigstes Produkt bekommst du, wenn du ganz zielgerichtet nur dorthin führst – und zwar von überall. Deine anderen Produkte darf es trotzdem geben, aber vielleicht nicht so offensichtlich, nur temporär oder im Hintergrund, ganz abhängig von deiner Produkttreppe. Wie du die sinnvoll ordnest, liest du bei Produkttreppe optimieren. Mach es deinen zukünftigen Kund:innen leicht, sich für den richtigen Einstieg bei dir zu entscheiden – ein klar definierter Marketing-Funnel hilft dir dabei.

Fehler 3: Du bist an den falschen Orten sichtbar

Wann kaufst du ein Produkt oder buchst ein Training? Vermutlich lautet deine Antwort: „Es kommt darauf an.“ Und genau so ist es. Wenn ich ein konkretes Problem habe, suche ich bei Google danach. Manchmal finde ich einen Post auf Instagram ansprechend und klicke mich zur Website weiter. Und manchmal scrolle ich durch Pinterest, um mich inspirieren zu lassen, und lande darüber bei neuen, spannenden Produkten.

Deine Kund:innen nutzen je nach Tageszeit, Laune, Bedürfnis und Problem andere Seiten, Portale und Medien – und reagieren auf andere Inhalte. Es reicht nicht mehr, nur auf einem Kanal aktiv zu sein, denn nicht immer erreichst du dort die richtigen Menschen in der richtigen Kaufbereitschaft. Je nach Station auf ihrer Kund:innenreise brauchen sie andere Inhalte, andere Botschaften und teilweise andere Kanäle.

Musst du also überall aktiv sein? Ja und nein. Es hilft, überall sichtbar zu sein, um mehr Traffic zu generieren. Glücklicherweise geht das mit wundervollen Tools und Automationen, sodass du selbst nicht überall aktiv sein musst. Entscheidend ist die Wahl: Wo suchen deine Wunschkund:innen wirklich – und welcher Kanal passt zu deinem Angebot? Welche Quellen sich besonders lohnen, liest du bei Schnell organischen Traffic aufbauen.

Fehler 4: Du leitest Traffic auf die falsche Seite

Dieser Fehler wird oft übersehen: Du hast Traffic – aber er landet am falschen Ort. Wer in der Instagram-Bio, im Newsletter oder unter Posts immer nur auf die Startseite verlinkt, verschenkt den größten Teil seiner Besucher:innen. Denn die Startseite bietet viele Wege und keine klare Richtung; die meisten schauen kurz und ziehen weiter, ohne sich einzutragen oder zu kaufen.

Leite deinen Traffic stattdessen gezielt auf die eine Seite, die zum jeweiligen Kontext passt: vom Post über ein Thema zum passenden Beitrag, von der Bio zur Freebie-Landingpage, aus der Mail zur Salespage. Eine Landingpage mit einem einzigen klaren Ziel konvertiert um ein Vielfaches besser als eine Startseite mit zehn Möglichkeiten. Traffic ist nur so viel wert wie die Seite, auf der er landet – erst das richtige Ziel macht aus Besucher:innen Kontakte und Kund:innen.

Fehler 5: Du nutzt deine Inhalte nur einmal

Der fünfte Fehler kostet dich Traffic, den du längst verdient hättest: Du erstellst einen guten Inhalt, veröffentlichst ihn einmal – und lässt ihn dann im Archiv verstauben. Dabei hört ein guter Beitrag nicht auf zu wirken, nur weil er ein paar Wochen alt ist. Wer ständig nur Neues produziert, statt Bewährtes mehrfach arbeiten zu lassen, läuft im Hamsterrad und verschenkt Reichweite.

Mach es anders: Teile deine besten Beiträge regelmäßig erneut, verarbeite sie zu Posts, Mails und Grafiken weiter und aktualisiere deine erfolgreichsten Inhalte, statt immer neue zu schreiben. Gerade suchmaschinenoptimierte Beiträge gewinnen mit der Zeit – ein gepflegter älterer Beitrag bringt oft mehr Traffic als drei neue. Wie du deine Website grundsätzlich fit für Suchmaschinen machst, liest du bei SEO selber machen. Dein Content ist ein Vermögenswert, kein Wegwerfprodukt – behandle ihn auch so.

Fazit: Du brauchst eine Traffic-Strategie

Wenn du mehr Traffic generieren möchtest, kommst du um eine Traffic-Strategie nicht herum. Nur wenn du deine Zahlen kennst, kannst du die richtigen Dinge optimieren und weiterentwickeln. Wenn du deine Zielgruppe kennst, kannst du die besten SEO-Keywords* für dich finden. Wenn du das richtige Einstiegsprodukt kennst, kannst du einen funktionierenden Funnel aufbauen. Und wenn du die verschiedenen Awareness-Level deiner Kund:innen kennst, kannst du genau an den richtigen Orten für sie sichtbar sein – ohne selbst überall aktiv sein zu müssen.

Vergiss dabei nicht, wohin dein Traffic führt: auf klare Zielseiten und zu einem Einstiegsprodukt, das den Anfang deiner Produkttreppe bildet. Was du anschließend tust, damit aus dem Traffic auch Umsatz wird, liest du bei den 5 Tipps für mehr Umsatz mit digitalen Produkten.

Du möchtest nicht mehr so viel Zeit in „dieses Marketing“ investieren müssen? Mein Programm GETTING RESULTS zeigt dir Schritt für Schritt, wie du dein Marketing vereinfachst, einen Funnel aufbaust und dein Business skalierst – damit dein Umsatz steigt, aber nicht deine Arbeitszeit. Und weil bei Zahlen oft Technik-Angst mitspielt: Genau deshalb gehört dort auch dazu, ein Traffic-Dashboard zu erstellen und die wichtigsten Kennzahlen kennenzulernen.

Was ist deine größte Herausforderung beim Thema Traffic generieren? Hast du dich in einem der Fehler wiedergefunden oder kennst du weitere? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.

Marlis

Marlis Schorcht sitzt am Tisch und schaut in die Kamera. SIe hält eine Tasse Kaffee in den Händen.

Ich bin Marlis und ich helfe dir dabei, dein Business und dein Marketing zu optimieren, damit du zielgerichtet Umsatz generierst und genug Zeit übrig hast für deine Familie, laaange Spaziergänge und um Gutes zu tun.

Derzeit helfe ich dir mit:

1. Meinem CONTENTBOOST-System, in dem du eine Content-Kollektion rund um dein Angebot erstellst und es stressfrei in Suchmaschinen, Social Media, Pinterest und Newsletter sichtbar machst, um kontinuierlich neue Leute zu erreichen.

2. Meinem GETTING RESULTS Marketing Kit mit allen relevanten Vorlagen und Trainings rund um deinen Webinar-Funnel, Launchs, E-Mail-Marketing, Salespages und mehr.

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