Da hast du nun das Freebie erstellt, dein Mini-Produkt online oder deinen Selbstlernkurs fertig. Und dann? Da wartest du geduldig auf neue Newsletter-Abonnent:innen und Käufer:innen, aber es passiert einfach viel zu wenig?
Vielleicht probierst du Strategien aus, die vor ein paar Jahren noch gut funktioniert haben, aber lass dir eins sagen: Das Verhalten deiner zukünftigen Kund:innen hat sich verändert. Meiner Meinung nach gibt es drei Entwicklungen, die du kennen solltest:
- Informationen und News sind überall. Die Menschen konsumieren entweder zu viele Nachrichten oder blenden sie bewusst aus. Beides hat zur Folge, dass deine Produkte weniger Aufmerksamkeit erhalten.
- Die Digitalisierung bringt enormen Zulauf von Unternehmen in die Online-Welt. Es entstehen Unmengen an neuem Content und neuen Angeboten – und deine zukünftigen Kund:innen haben es schwerer, sich für DICH zu entscheiden.
- Schnell mal bei Instagram schauen, dann bei Google suchen und hier noch ein YouTube-Video ansehen: Deine zukünftigen Kund:innen sind überall unterwegs und suchen nach Lösungen und guten Produkten.
Wie kannst du das alles nutzen, um mehr Umsatz mit deinen bestehenden Produkten zu generieren oder mehr Freebie-Anmeldungen zu erzielen? In diesem Beitrag gebe ich dir 5 Tipps dafür mit. Bereit für mehr Sichtbarkeit? Auf geht's.
Transparenz-Disclaimer: Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Links zu externen Seiten und Produkten. Affiliate-Links habe ich mit einem Stern gekennzeichnet. Grundsätzlich verlinke ich nur zu Produkten, die ich selbst kenne oder von Herzen empfehlen möchte.
Kurz gesagt: Wenn dein digitales Produkt sich kaum verkauft, liegt es selten am Produkt selbst, sondern an Aufmerksamkeit und Strategie. Fünf Hebel bringen mehr Umsatz: Erstens ein einziges klares Einstiegsprodukt statt vieler paralleler Angebote. Zweitens eine Produkttreppe, bei der deine Angebote aufeinander aufbauen – Bestandskund:innen kaufen viel leichter wieder. Drittens Persönlichkeit zeigen, damit Menschen bei DIR kaufen statt bei der Konkurrenz. Viertens Professionalität in Texten und Bildern, denn Fehler kosten Vertrauen. Und fünftens – die Voraussetzung für alles – mehr Traffic, vor allem organisch über Suchmaschinen und Social Media. Erst die Kombination aus Sichtbarkeit und klarer Produktstruktur bringt planbar Umsatz.
Tipp 1: Weniger ist mehr – mach EIN Einstiegsprodukt sichtbar
Kennst du das? Du gehst in den Supermarkt, möchtest eine Schokolade kaufen und bist plötzlich völlig überfordert vom Angebot? Genau so kann es deinen zukünftigen Kund:innen bei dir gehen. Je mehr Produkte sie online sehen, desto schwieriger wird es für sie, sich zu entscheiden.
Du musst nicht NOCH MEHR Freebies oder Mini-Produkte erstellen. Entscheide dich für EIN Einstiegsprodukt für deine zukünftigen Kund:innen und mach das ganz zielgerichtet sichtbar. Indem du ein Produkt gezielt an mehreren Stellen sichtbar machst, erhöhst du die Aufmerksamkeit dafür. Eine Studie hatte ergeben, dass Menschen in Deutschland durchschnittlich 6 Kontaktpunkte brauchen, bevor sie etwas kaufen. Let's create Touchpoints – für ein Produkt, nicht für fünf gleichzeitig.
Tipp 2: Schritt für Schritt – bau deine Produkttreppe
Wusstest du, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf bei Menschen, die bereits etwas bei dir gekauft haben, um ein Vielfaches höher ist als bei Menschen, die noch nichts bei dir gekauft haben? Das kannst du dir zunutze machen, um mehr Umsatz zu generieren.
Anstatt mehrere Produkte anzubieten, die „nebeneinander“ funktionieren, empfehle ich dir, deine Produkte sinnvoll aufeinander aufbauend anzuordnen. So erhöhst du viel einfacher den Umsatz pro Kund:in und sparst dir gleichzeitig Zeit und Aufwand in der Akquise. Probier doch mal aus, deine bestehenden Produkte in eine logische Reihenfolge zu bringen: Welche Produkte werden gern direkt gekauft, und welche brauchen mehr Vertrauensaufbau? Finde deine Reihenfolge und skizziere deine Produkttreppe. Wie du eine bestehende Treppe verfeinerst, liest du bei Produkttreppe optimieren.
Tipp 3: Zeig, wer du bist – Menschen kaufen bei Menschen
Ich habe es in der Einleitung erwähnt: Immer mehr Unternehmer:innen sind online und wollen Onlinekurse verkaufen, Freebies anbieten oder Mini-Produkte vermarkten. Warum sollen deine zukünftigen Kund:innen also ausgerechnet bei DIR kaufen?
Zeig ihnen, was dich von deinen Mitbewerber:innen unterscheidet. Nimm sie mit in deine Vision und deine Werte. Erzähl, wofür du stehst und wie du arbeitest. Zieh so genau die Richtigen an und leite sie dadurch noch einfacher zu deinem Einstiegsprodukt weiter (siehe Tipp 1). Fachwissen haben viele – aber dich mit deiner Art und Haltung gibt es nur einmal. Genau das ist bei austauschbaren digitalen Produkten oft der entscheidende Kaufgrund.
Tipp 4: Sei professionell – Kleinigkeiten kosten Vertrauen
Es gibt Marketer, die sagen, ein Rechtschreibfehler könne eine Strategie sein, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ich weiß ja nicht, wie es dir damit geht – aber wenn ich einen Buchstabendreher, einen Rechtschreib- oder Grammatikfehler auf einer Website sehe, sinkt mein Interesse an dem beworbenen Produkt.
Nimm dir daher immer genug Zeit, deine Landingpages, Blog-Beiträge und Salespages noch einmal Korrektur zu lesen. Achte auch darauf, dass deine gewählten Fotos und Bilder zum Wert und Werteversprechen deiner Marke und deines Produkts passen. Gerade bei digitalen Produkten, die man vor dem Kauf nicht anfassen kann, ist dein Auftritt der einzige Qualitätsbeweis – jede Kleinigkeit zahlt aufs Vertrauen ein oder zieht davon ab. So banal es klingt: Sorgfalt verkauft mit.
Tipp 5: Generiere mehr Traffic – die Voraussetzung für alles
Die Punkte 1 bis 4 helfen dir dabei, mehr Umsatz zu generieren oder mehr Freebie-Anmeldungen zu erhalten, denn sie steigern die Aufmerksamkeit auf deine bestehenden Produkte. Damit nun möglichst viele Personen auf deine Produkte aufmerksam werden, brauchst du Traffic. Tipp 5 ist demnach nicht nur der Abschluss dieses Beitrags, sondern die Voraussetzung. Mach deine Produkte dort sichtbar, wo Bedarf danach existiert. Nutze dabei gern alle vorhandenen Traffic-Quellen:
- Organischer Traffic: perfekt, um über Suchmaschinen kontinuierlich neue Leads und Umsatz zu generieren – auch wenn du mal nicht am Laptop sitzt
- Paid Traffic: eine gute Ergänzung für Launches und Marketingkampagnen, aber mit Unsicherheiten und finanziellem Risiko verbunden
- Referral Traffic: eine tolle Möglichkeit, dir die Communities anderer auszuleihen und dort zu begeistern
- Social Traffic: wundervoll geeignet, um über deine Persönlichkeit sichtbar zu werden und zeitsensitive Produkte zu verkaufen
Das Verhalten deiner zukünftigen Kund:innen hat sich verändert. Ich empfehle dir daher, dich vor allem auf organischen und Social Traffic zu fokussieren. Dadurch wächst deine Liste kontinuierlich und unabhängig vom Werbebudget. Und dadurch wird dein Mini-Produkt oder dein Selbstlernkurs genau dann sichtbar, wenn deine zukünftige Kundin danach sucht. Und genau so sollte es ja auch sein. Wie du diesen organischen Traffic gezielt aufbaust, liest du bei Schnell organischen Traffic aufbauen.
Fazit: Erziele mehr Traffic, um mehr Umsatz zu generieren
Der Fokus auf den Traffic hilft dir, mehr Aufmerksamkeit auf deine bestehenden Produkte zu lenken und mehr Umsatz zu generieren. Traffic für die richtigen Einstiegspunkte nimmt deine zukünftigen Kund:innen zielgerichtet mit auf deine Produkttreppe. Traffic macht deine Persönlichkeit sichtbar und zieht über die richtigen Kanäle die richtigen Kund:innen an. Und organischer Traffic sorgt dafür, dass deine Produkte auch dann sichtbar sind, wenn du gerade nicht am Schreibtisch sitzt oder eine Story machst. Wie der Verkauf digitaler Produkte insgesamt rund läuft, liest du bei Erfolgreich digitale Produkte verkaufen.
An welcher Stelle stehst du?
Hast du bereits jede Menge Traffic, aber machst noch keinen Umsatz damit? Dann wird es Zeit für einen eigenen Marketing-Funnel.
Hast du ein digitales Produkt, aber kaum Traffic? Dann ist es hilfreich, deine Marketingstrategie anzupassen.
Hast du noch kein digitales Produkt und möchtest gern eins erstellen, um zeitunabhängig Umsatz zu generieren? Dann begleite ich dich gern mit meinem Programm CREATE IT und dem Digital Bundle System – und warum sich genau das lohnt, liest du bei Was ist passives Einkommen.
Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.
Marlis

