„Webinar-Funnel ist ja schön und gut, aber ich hab doch gar nicht genug Reichweite dafür.“ Diesen Satz höre ich so oft, dass ich ihn fast mitsprechen kann. Du siehst die großen Online-Marketer mit ihren 20.000er-Listen und denkst: Das funktioniert halt nur, wenn man schon groß ist. Mit meinen 300 Followern? Vergiss es.
Doch. Vergiss es nicht. Und hier rechne ich dir vor, warum ein Webinar-Funnel auch ohne große Reichweite funktioniert – mit echten Zahlen aus der Praxis.
Woher der Mythos kommt, dass ein Webinar-Funnel große Reichweite braucht, was in der Praxis wirklich zählt – und wie du auch mit kleiner Reichweite genug vom richtigen Traffic bekommst.
Webinar-Funnel braucht große Reichweite – woher der Mythos kommt
Der Glaube, dass ein Webinar-Funnel nur mit großer Reichweite funktioniert, kommt vor allem von zwei Stellen. Erstens: von den amerikanischen Online-Marketing-Gurus, die bei ihren Launches tatsächlich tausende Anmeldungen haben. Und zweitens: von dem Gefühl, das entsteht, wenn du eine Conversion Rate von 2 Prozent hörst und denkst – na super, dann brauche ich ja 5.000 Leute, um überhaupt 100 Buchungen zu bekommen.
Aber das ist ein Denkfehler. Die meisten Solo-Selbstständigen brauchen gar keine 100 Buchungen. Sie brauchen vielleicht 2 oder 3 im Monat. Und das ändert die ganze Rechnung.
Wir übertragen die Zahlen der Großen auf uns selbst. Aber die Realität für dich ist eine andere. Und in deiner Realität reichen überraschend kleine Zahlen aus, um dein Business zu halten.
Was in der Praxis wirklich passiert
Lass uns mal rechnen. Mit realen Benchmarks aus der Arbeit mit Solo-Selbstständigen – nicht aus Lehrbüchern, sondern aus dem echten Leben.
Dein Angebot: Ein Coaching oder Gruppenprogramm für 2.000 Euro. Dein Ziel: 4.000 Euro Umsatz im Monat, also 2 Verkäufe.
Jetzt rechnen wir rückwärts:
- Bei 2 % Webinar-Conversion brauchst du 100 Zuschauer:innen für 2 Verkäufe.
- Bei 40 % Show-up-Rate brauchst du 250 Anmeldungen für 100 Zuschauer.
- Bei 25 % Landingpage-Conversion brauchst du 1.000 Besucher auf deiner Anmeldeseite.
1.000 im Monat. Das sind 33 am Tag. Und wenn du einen optimierten Funnel hast, bei dem die Conversion auf 3,5 % steigt, dann brauchst du nochmal weniger – da reichen schon rund 570 Besucher im Monat, also knapp 19 am Tag.
19 Menschen am Tag. Das ist machbar. Über einen gut rankenden Blogartikel, über gezielte Kooperationen, über eine kleine feine Social-Media-Präsenz. Oder über ein kleines Ads-Budget.
Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Kundin generierte über 50 aktive neue Leads an einem Sonntag – ohne Facebook Ads. Eine andere hatte ihren besten August mit mehr Teilnehmerinnen als je zuvor, obwohl sie vier Wochen im Sommermodus war und zehn Tage offline. Weil SEO, Ads und der Funnel einfach weiterliefen.
Das ist Mathematik plus ein System, das einmal aufgebaut wurde.
Die Wahrheit: Es geht nicht um Reichweite, sondern um den richtigen Traffic
Das Problem der meisten ist nicht zu wenig Reichweite. Das Problem ist, dass die Reichweite, die sie haben, am falschen Ort landet.
Was meine ich damit? Wenn du 1.000 Instagram-Follower hast, von denen 800 andere Coaches und Beraterinnen sind – dann hast du zwar Reichweite, aber keine, die dir was bringt. Wenn du stattdessen 200 Website-Besucher im Monat hast, die über Google kommen, weil sie aktiv nach einer Lösung für ihr Problem suchen – dann sind diese 200 zehnmal mehr wert als die 1.000 Follower.
Es geht um den richtigen Traffic. Menschen, die ein Problem haben, das du lösen kannst. Menschen, die bereit sind, sich Zeit zu nehmen – für dein Webinar, deine Inhalte. Das sind meistens weniger, als du denkst. Aber sie reichen.
Das ist der Punkt, an dem viele Selbstständige umdenken. Nicht „wie bekomme ich mehr Reichweite“, sondern „wie bekomme ich die richtigen 30 Menschen am Tag auf meine Seite“. Das ist eine ganz andere Frage. Und eine, die sich deutlich leichter beantworten lässt.
Wie so ein Funnel konkret aussieht, der auch mit kleiner Reichweite verkauft, baust du im GETTING RESULTS Marketing Kit Schritt für Schritt auf – das Projekt
Wie du auch mit kleiner Reichweite genug Traffic bekommst
Du musst nicht alles gleichzeitig machen. Aber hier sind drei Wege, die für Solo-Selbstständige gut funktionieren – auch mit kleiner Reichweite:
SEO und Blogartikel. Das ist der langsamste, aber nachhaltigste Weg. Du schreibst Artikel zu Themen, die deine Zielgruppe bei Google sucht. Das dauert drei bis sechs Monate, bis es wirkt. Aber danach hast du einen Kanal, der dir jeden Tag Besucher bringt, ohne dass du dafür etwas tun musst. Jeden Tag.
Gezielte Kooperationen. Ein Gastbeitrag auf dem richtigen Blog. Ein Podcast-Interview bei jemandem, der deine Zielgruppe erreicht. Ein gemeinsames Mini-Event. Das bringt dir punktuell richtig guten Traffic – und zwar von Menschen, die schon Vertrauen in die Person haben, die dich empfiehlt.
Kleine, gezielte Ads. Du brauchst kein riesiges Budget. Mit 10 bis 20 Euro am Tag kannst du schon testen, ob deine Webinar-Landingpage konvertiert und ob die Leute auch tatsächlich zuschauen. Ads sind keine Pflicht, aber sie können ein guter Beschleuniger sein, wenn dein Funnel steht.
Du brauchst nicht alle drei gleichzeitig. Fang mit einem an. SEO ist die beste langfristige Investition. Kooperationen sind der schnellste Weg ohne Budget. Ads skalieren schnell, wenn dein Funnel funktioniert.
Webinar-Funnel starten: Rechne es für dein Angebot durch
Wenn du jetzt merkst, dass die Zahlen vielleicht gar nicht so unerreichbar sind, wie du dachtest – dann rechne es doch mal für dein eigenes Angebot durch:
Funnel-Rechner: Wie viele Besucher brauchst du?
Und wenn du dir ein System aufbauen willst, das auch mit kleiner Reichweite funktioniert – Schritt für Schritt, von innen nach außen – dann schau dir das hier an: GETTING RESULTS Marketing Kit
Sei sichtbar. Die Welt braucht dich und das, was du kannst.
Marlis

